Wasserqualität – ein Hoch auf unser Trinkwasser

Eine Frau gießt Wasser aus einer Karaffe in ein Glas.

Geschützt, geprüft und von hoher Qualität: Erfahren Sie mehr zum Trinkwasser für Köln, Frechen und Pulheim.

Trinkwasser – das läuft!
Wasserwende
Sorglos trinken
Trotz Corona-Virus: Unser Trinkwasser fließt sicher weiter

Viele Menschen machen sich zurzeit Sorgen, ob man trotz des Corona-Virus bedenkenlos Wasser aus dem Hahn trinken kann? Und ob die Wasservorräte reichen, wo jetzt doch jeder gefühlt hundertmal am Tag die Hände wäscht? Wir können Sie beruhigen.

Genau kontrolliert
Alles in bester (Ver)Ordnung

Denn in Deutschland gilt die Trinkwasserverordnung, die strenge Grenzwerte vorgibt. Daher gibt es sowohl bei der Planung und beim Betrieb der Wassergewinnung und -verteilung als auch bei der Hausinstallation etliche Punkte zu beachten. Dazu zählen das Einhalten bestimmte Grenzwerte (z. B. für Blei) oder auch Prüfpflichten (z. B. bzgl. Legionellen). In aller Kürze kann man Folgendes festhalten:

  • Trinkwasser darf auch bei täglichem Gebrauch nicht gesundheitsschädigend sein.
  • Trinkwasser soll farblos, klar, kühl und geruchlos sein.
  • Trinkwasser soll geschmacklich einwandfrei sein.

Wer es genau wissen möchte, erfährt mehr auf der Website des Umweltbundesamtes .

Täglich nehmen wir zahlreiche Proben, die wir mit stets aktuellen Geräten und nach neuesten Verfahren in unserem Labor analysieren. Dort lassen sich selbst geringste Stoffmengen nachweisen. Wir betreiben ein Messnetz mit mehr als 1.200 Messpunkten für die Probennahme des Grundwassers im gesamten Einzugsgebiet unserer Brunnenanlagen.Wir nehmen diese Aufgabe sehr ernst, denn unser Verantwortungsbereich endet erst an Ihrem Wasserzähler.

Bestes Trinkwasser aus der Kölner Bucht
Tipps für die Wassernutzung
Weniger ist nicht immer mehr

Selbstverständlich können auch Sie einen Beitrag leisten, um unser Wasser zu schützen - z. B. durch den verantwortungsvollen Umgang mit wassergefährdenden Stoffen wie Pflanzenschutzmitteln. Auch umweltbelastende Reinigungsmittel lassen sich einsparen, wenn Sie Verunreinigungen im Haushalt einfach mit etwas mehr Wasser entfernen.

Apropos mehr: Wasser ist in Deutschland kein knappes Gut! Ein effizienter Umgang mit Wasser ist gut, extremes Wassersparen hingegen kann sogar negative Auswirkungen auf die Infrastruktur der Wasserversorgung haben. Sinken die Wassermengen, erschwert dies das kontinuierliche Durchspülen von Leitungen und die Beseitigung fester Stoffe im Abwasser. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten. Der Wasserpreis kann also nur stabil bleiben, wenn der tägliche Wasserverbrauch nicht weiter sinkt.

Was das Energiesparen angeht: Duschen verbraucht weniger Energie als ein Vollbad. Und auch moderne Waschmaschinen und Geschirrspüler helfen Ihnen beim Energiesparen, weil sie weniger Wasser benötigen, das erwärmt werden muss, als ältere Geräte.

Das ist doch die Härte!

„Wasserhärte“ bezeichnet einen bestimmten Aspekt der Wasserbeschaffenheit. Er charakterisiert im Wesentlichen den Kalkgehalt. Kalk scheidet sich übrigens umso schneller ab, je höher die Wassertemperatur ist. Einige Haushaltsgeräte wie z. B. Wasserkocher oder Kaffeemaschinen sollten daher von Zeit zu Zeit entkalkt werden.
Moderne Waschmittel und Geschirrspültabs enthalten in der Regel bereits genügend Wasserenthärter.

Wir werden oft gefragt, ob sich das Filtern des Trinkwassers zu Hause lohnt. Wir empfehlen, das Wasser so zu verwenden, wie es bei Ihnen ankommt – als reines Naturprodukt. Eine Behandlung des Trinkwassers kann dessen Qualität verschlechtern. Trinkwasser verkeimt außerhalb der Leitung recht schnell, wenn es zu lange steht oder mit alten Filtern in Kontakt kommt. An Wasserfiltern können sich Bakterien sammeln.
Kurz: Vom kleinsten Tischfilter bis zur Aufbereitungsanlage am Hausanschluss – wenn Sie Ihr Trinkwasser nachbehandeln möchten, sollten Sie unbedingt auf die Gerätezertifizierung und eine regelmäßige Reinigung achten.

Trinkwasser: Tarife und Anlagen-Check
Häufig gestellte Fragen rund ums Trinkwasser
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