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RheinEnergie (Zur Startseite)
Eine Agri-PV-Anlage, wie sie in Kell am See (Rheinland-Pfalz) entstehen soll.

Energiewende schreitet voran – Ausbau Erneuerbarer Energie und Preissenkung

Das Jahr 2026 beginnt für die Privat- sowie Gewerbekunden der RheinEnergie mit einer Preissenkung: Die Strompreise sinken um rund zwölf Prozent, die Erdgaspreise um rund acht Prozent. Damit gibt das Unternehmen Einkaufsvorteile weiter, dazu auch staatliche Entlastungen bei den Netzentgelten (Strom) sowie den Wegfall einer Umlage (Erdgas).

Ansonsten steht das Jahr im Zeichen des Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Einer der wichtigsten Schritte wird der Baubeginn von Europas größter Flusswasser-Wärmepumpe am Standort Köln-Niehl sein. Mit Erhalt der Genehmigungen werden die Arbeiten umgehend beginnen. Die Anlage soll 2028 ihren Regelbetrieb aufnehmen und bis zu 30 Prozent der Kölner Fernwärme dekarbonisieren. Mit ihrer Leistung von 150 Megawatt kann sie bis zu 50.000 Haushalte mit Wärme versorgen.

Der Bau der Großwärmepumpe, die in Kölns größtes Fernwärmenetz in der Innenstadt einspeist, ist der erste Schritt zum Aufbau einer klimaschonenden Wärmeversorgung ohne fossile Brennstoffe. Weitere Schritte sind geplant: Die Umstellung der bislang erdgas-betriebenen Heizkraftwerke auf Wasserstoff bei ausreichender Verfügbarkeit, der Bau weiterer Großwärmepumpen und die Nutzung von Energie aus Klärschlamm und Restmüll.

Neue Solaranlagen in Köln und Rheinland-Pfalz

Im Kölner Süden entsteht auf einem Grundstück neben der Autobahn 555 in Köln-Rondorf ab dem ersten Quartal Kölns bislang größte Freiflächen-Photovoltaikanlage, mit einer Leistung von rund 10,5 Megawatt. Die jährliche Strommenge wird ausreichen, um 3.300 Haushalte ein Jahr lang mit erneuerbarem Strom zu versorgen.

Mit einer Leistung von 2,2 Megawatt entsteht im Kölner Norden, zwischen Köln-Esch und Köln-Weiler, eine weitere Freiflächen-Photovoltaikanlage in einem ehemaligen Grundwasser-Versickerungsbecken des Wasserwerks Weiler. Diese Anlage trägt dazu bei, den Stromverbrauch des Wasserwerks auf erneuerbare Quellen aus eigener Produktion umzustellen, Baubeginn ist im 2. Quartal.

Eine dritte Anlage mit 4,2 Megawatt Leistung wird in Kell am See (Rheinland-Pfalz) als sogenannte „Agri-PV-Anlage“ entstehen. Dabei erhalten die Solarmodule eine senkrechte Aufstellung in Ost-West-Richtung und ermöglichen weiterhin Weidewirtschaft auf dem Anlagen-Areal. Auch dieses Objekt entsteht ab Frühjahr 2026 und soll noch 2026 in Betrieb gehen.

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