
Begegnung und Miteinander fördern: Auch RheinEnergie macht "Kölner Lichter" möglich
Wer wie die RheinEnergie aus dem Herzen Kölns stammt und in seiner über 150jährigen Geschichte eng mit der Entwicklung der Stadt verknüpft war: Der leistet auch seinen Beitrag zum größten Volksfest der Region. Wenn am Samstag, 1. August, wieder Hunderttausende ans Rheinufer strömen, um sich die Schiffskonvois anzusehen, das Rahmenprogramm zu genießen und schließlich das einzigartige Höhenfeuerwerk zu erleben, dann ist eine solche Veranstaltung nur dank des Engagements von Unternehmen wie der RheinEnergie, weiteren Institutionen und Privatpersonen möglich.
"Wir sind und bleiben ein fester Teil von Stadt und Region, denn hier ist unsere Heimat und Gründungsort", sagt Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie. "Wir alle sollten unsere Beiträge dazu leisten, dass unser Gemeinwesen lebenswert bleibt und attraktiv für die Menschen ist. Die Kölner Lichter leisten einen wichtigen Beitrag zum Wir-Gefühl und einem emotionalen Gemeinschaftserlebnis. Deswegen fördern wir diese einmalige Veranstaltung gerne."
Die RheinEnergie trägt Verantwortung für rund 2,5 Millionen Menschen in der Region, und sie sorgt gemeinsam mit ihren Beteiligungs- und Partnerunternehmen dafür, dass der Bedarf an Energie und Trinkwasser jederzeit gedeckt werden kann. Sie schafft durch die von ihrer Netzgesellschaft betreute Infrastruktur Verbindungen.
"Deswegen sehen wir unsere Rolle auch darin, gesellschaftlich Flagge zu zeigen und das Gemeinwesen in der rheinischen Region zu stützen", so Andreas Feicht weiter. Die Kölner Lichter seien eine zutiefst demokratische Veranstaltung für jedermann, ohne Hürden und ohne Eintritt.
Mit kostenlosem Trinkwasser aus ihren Wassertheken versorgt die RheinEnergie die Menschen am Rheinufer am Veranstaltungstag. Außerdem wird sie an wichtigen Übergangsstellen und Verbindungspunkten die ganze Nacht über für mehr Licht sorgen, etwa an den Unterführungen in Nähe der Bahnhöfe. So ist ein sicherer Transfer gewährleistet. Last not least hilft sie, bleibende Erinnerungen an die Kölner Lichter 2026 zu schaffen: Sie fördert den Fotowettbewerb für den Pixum-Fotokalender der Kölner Lichter.
Die Veranstaltung erblickte vor rund einem Vierteljahrhundert das Licht der Welt und feierte von Anbeginn große Erfolge. Die Mischung der vielen verschiedenen Elemente und das einmalige Höhenfeuerwerk über dem Rhein vor der historischen Kulisse mit Altstadt und Dom zieht die Menschen magisch an. Die RheinEnergie von Anbeginn fördernd dabei und gehört gemeinsam mit der Sparkasse KölnBonn auch in diesem Jahr wieder zu den Hauptsponsoren.
Nachrichten
RheinEnergie für Zukunftsaufgaben gut gerüstet – Ergebnis sichert Investitionen in Transformation
Die RheinEnergie kann für das Geschäftsjahr 2025 wiederum mit einem sehr guten Ergebnis aufwarten. Es liegt bei 275,6 Millionen Euro (vor Ertragsteuern) und damit deutlich über den durchschnittlichen Jahresergebnissen 2016 bis 2022.
„Drei Jahre hintereinander, von 2023 bis 2025, konnten wir unsere Geschäftsjahre mit ungewöhnlich guten Ergebnissen abschließen“, sagt Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie. „Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist die RheinEnergie als Gruppe breit in allen energiewirtschaftlichen Wertschöpfungsfeldern aufgestellt, was sie stabiler macht, wenn Marktumfelder schwierig werden. Zum anderen konnten wir in der hoch volatilen Lage auf den Energiemärkten unsere Vorteile bei der langfristigen Vermarktung unserer Eigenerzeugung, im Handel und im Vertrieb strategisch nutzen, was diese Ergebnisse ermöglicht hat.“
In den Jahren vor Beginn der unruhigen Phasen an den Energiebörsen und vor Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine lagen die Jahresergebnisse zwischen 155 Millionen und 183 Millionen Euro.
„Natürlich gab es ein besonders volatiles Marktumfeld, in dem es darauf ankommt, auf Preissignale schnell und richtig zu reagieren, das haben wir getan“, sagt Birgit Lichtenstein, im Vorstand verantwortlich für Finanzen, Einkauf, IT und Zentrale Dienste. „Diese Ergebnisse sind kein Selbstzweck; sie sichern unsere wirtschaftliche Resilienz, und sie ermöglichen uns Investitionen in eine zukunftsgerichtete, sichere Energie- und Wasserversorgung.“
Für die Zukunft, sofern sich der Energiemarkt wieder normalisiert, ist damit zu rechnen, dass sich die Jahresergebnisse der RheinEnergie weiter in Richtung ihres Normalmaßes bewegen. „Wir arbeiten aber intensiv daran, unsere Kosten weiter zu senken, strategisch in neue Geschäftsfelder zu investieren und so unsere Ergebnisse weiter zu verbessern“, so Birgit Lichtenstein weiter. „Allerdings waren die Ergebnisse der letzten drei Jahre eine Besonderheit aufgrund vieler Umstände, das wird so ohne Weiteres für die Zukunft nicht mehr zu erwarten sein und werden geplant etwa für 2026 eher bei 185 bis 190 Millionen Euro liegen. Auch damit setzen wir unseren Kurs der energiewirtschaftlichen Transformation fort.“
Herausfordernde Zukunftsvorhaben in der Region und bundesweit
Ein Leuchtturmprojekt, dessen Haupt-Bauphase aktuell begonnen hat, ist Europas größte Flusswasser-Wärmepumpe, mit einem Gesamtvolumen von 280 Millionen Euro die zweitgrößte Einzelinvestition der RheinEnergie. Dank einer umfassenden Förderung von Bund und EU wird dieses Projekt in Köln möglich, in dem der Wärmeinhalt des Rheinwassers künftig die Fernwärmeversorgung von bis zu 50.000 Wohneinheiten sichert.
Für den Kunden KölnBonn Airport wurde ein Holzheizwerk als Projekt gestartet, das die Treibhausgas-Emissionen des Flughafens massiv senken wird. Ebenso wird zusammen mit einem großen Industriekunden im Kölner Norden die größte Freiflächen-Solaranlage in einer deutschen Großstadt entstehen.
Weitere Projekte aus dem Bereich Erneuerbare Energie:
rrichtet sie ihren ersten Agri-PV-Solarpark in Rheinland-Pfalz
Eine innovative Form der Siedlungsversorgung mit Wärme aus Grundwasser entsteht im neuen Quartier Rondorf-Nordwest: Dort erfolgte der Spatenstich für das größte „kalte“ Nahwärmenetz in NRW, bei dem mit Hilfe von Grundwasser Wärmepumpen die Nutzwärme in den Siedlungsgebäuden emissionsfrei bereitstellen.
Zur langfristigen Sicherung der Kölner Trinkwasserversorgung baut die RheinEnergie derzeit im Stadtbezirk Rodenkirchen eine acht Kilometer lange neue Wassertransportleitung von den Grundwasserbrunnen zum Wasserwerk.
Weitere Investitionsbereiche der RheinEnergie und ihrer Beteiligungen sind:
Große organisatorische Transformation
Wirtschaftliche wie technische Resilienz ist für die RheinEnergie in den kommenden Jahren eine Grundbedingung, denn es stehen entscheidende Aufgaben an – vor allem bei der Infrastruktur.
Diese Zukunftsaufgaben waren einer der Gründe für eine der größten organisatorischen Transformationen in der Geschichte der RheinEnergie: Die bisherige „Rheinische Netzgesellschaft“ und der Bereich Technischer Netzservice der RheinEnergie sind zum 1. Januar 2025 als „RheinNetz GmbH“ neu aufgestellt worden. Damit verbunden war der Wechsel von rund 1.100 Beschäftigten der RheinEnergie in die neue Netzgesellschaft, die in Köln und dem Rheinland als Verteilnetzbetreiberin fungiert – als eine der größten in Deutschland.
„Zum einen investieren wir und unsere Verteilnetzbetreiberin RheinNetz massiv in den Ausbau und die Sicherung unserer Infrastruktur, von den Erzeugungsanlagen bis hin zum Verteilerkasten“, sagt Andreas Feicht. „Außerdem bauen wir Zukunftsgeschäftsfelder wie unsere hoch spezialisierten Energiedienstleistungen für Industrie und Wohnungswirtschaft aus und erschließen neue Segmente, etwa mit Batteriespeichern. Mit weiteren Systempartnern arbeiten wir an der engeren Verzahnung der Sektoren Energie und Verkehr, etwa bei der Elektromobilität. Damit können unsere Kundinnen und Kunden Geld sparen, während gleichzeitig die Netze stabilisiert werden.“
Allein im Jahr 2025 hat die RheinEnergie gemeinsam mit den unter ihrem Dach befindlichen Unternehmen schon rund 270 Millionen Euro investiert. So leistet die RheinEnergie inklusive ihrer Netzgesellschaft wichtige Beiträge zum Gelingen der Energie- und Wärmewende einerseits, andererseits stärkt sie die Resilienz der heimischen Wirtschaft, und sie ermöglicht den Menschen in der Region die Erfüllung ihrer Bedürfnisse nach sicherer und nachhaltiger Energieversorgung.
Unterlagen zum Jahresabschluss der RheinEnergie sowie Bildmaterial zum Download finden Sie hier:
Zahlen & Geschäftsbericht
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Cooling Cologne – Wassernebel gegen Sommerhitze
Die ersten Aktionen von Cooling Cologne in 2026 fanden am Donnerstag und Freitag (25. und 26. Juni) auf dem Rudolfplatz statt. Wie in den Vorjahren wurden dort spezielle Wasserschläuche ausgelegt, um der sommerlichen Hitze entgegenzuwirken. "Cooling Cologne" ist eine Initiative der Stadt Köln und der RheinEnergie.
William Wolfgramm, Beigeordneter für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln, betont die Notwendigkeit des Projekts: "Durch den Klimawandel werden heiße Tage und auch Nächte, in denen die Temperatur nicht mehr unter 20 Grad Celsius sinkt, immer weiter zunehmen. Mit Cooling Cologne setzen wir gezielt eine Maßnahme zur Anpassung an diesen Fakt um. Die Kühlung vor Ort sorgt dafür, dass die Hitzebelastung auf Plätzen verringert und dadurch die Aufenthaltsqualität an innerstädtischen Hotspots verbessert wird. Damit schaffen wir an besonders heißen Tagen Abhilfe für die Kölnerinnen und Kölner."
Laut der Stadtklimasimulation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) muss Köln in naher Zukunft mit jährlich 60 bis 70 Tagen über 25 Grad Celsius und 20 bis 30 Tropennächten rechnen. Besonders in dicht bebauten Innenstädten entstehen dadurch sogenannte Hitzeinseln.
Um dem entgegenzuwirken, wurde das Projekt ins Leben gerufen. Die Schläuche versprühen einen feinen Wassernebel, der die Umgebungstemperatur effektiv senkt. Seit dem Start im Jahr 2022 wurde die Technik bereits erfolgreich im Rheingarten/Jugendtagsweg, auf dem Severinskirchplatz, dem Chlodwigplatz sowie dem Rudolfplatz eingesetzt.
Mit 16 Kubikmetern pro Stunde macht der Wassergebrauch nur einen verschwindend geringen Anteil der mehr als 300.000 Kubikmeter aus, die an heißen Tagen in Köln insgesamt genutzt werden. "Zudem verfügen wir in der Kölner Bucht glücklicherweise über sehr große Grundwasservorkommen, sodass selbst mehrere Jahre mit geringen Niederschlägen keine Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit haben", sagt Dr. Carsten Schmidt, Wasserchef der RheinEnergie. Das eingesetzte Trinkwasser ist selbstverständlich hygienisch einwandfrei und gelangt anschließend vollständig zurück in den Wasserkreislauf.
Die Sprühschläuche kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn der Deutsche Wetterdienst eine offizielle Hitzewarnung herausgibt – also bei einer starken Wärmebelastung über mindestens zwei Tage hinweg ohne nächtliche Abkühlung. Das Projekt ist ein fester Bestandteil der Kölner Klimaanpassungsstrategie, um gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung zu minimieren.
Fußball-WM – In der Halbzeit steigt schlagartig der Wassergebrauch
Wenn die deutsche Nationalmannschaft spielt, passiert in Köln etwas Bemerkenswertes: Kaum pfeift der Schiedsrichter zur Halbzeit, steigt der Wassergebrauch innerhalb weniger Sekunden sprunghaft an. Beim Länderspiel Deutschland gegen Curaçao registrierte die RheinEnergie einen Anstieg von rund 40 Prozent. Bei besonders emotionalen und stark verfolgten Spielen werden sogar Spitzenwerte von bis zu 150 Prozent gemessen.
Der Grund ist einfach: Während die Spieler in die Kabine gehen, nutzen tausende Menschen gleichzeitig die Pause für den Gang zur Toilette oder holen sich etwas zu trinken. Für die Trinkwasserversorgung bedeutet das kurzfristig enorme Belastungsspitzen.
Damit die Versorgung dennoch jederzeit stabil bleibt, bereitet sich die RheinEnergie gezielt auf solche Situationen vor: Kurz vor der Halbzeitpause schalten Techniker zusätzliche Pumpen an. Dadurch bleibt der Wasserdruck konstant – auch wenn zeitgleich tausende Toilettenspülungen betätigt werden. Ein schönes Beispiel dafür, dass zuverlässige Infrastruktur – von den meisten unbemerkt – eine entscheidende Grundlage unseres Alltags und selbst unserer Freizeit ist.
Die RheinEnergie versorgt Köln und angrenzende Gemeinden zuverlässig mit Trinkwasser. Dafür überwachen und steuern Fachleute rund um die Uhr ein komplexes Versorgungsnetz. Große Sportereignisse gehören dabei ebenso zu den planbaren Herausforderungen wie Hitzeperioden oder andere außergewöhnliche Gebrauchssituationen.
Für Kölns Trinkwasserversorger sind darum Gebrauchsspitzen während internationaler Turniere längst Routine. Die Erfahrungen aus vergangenen Europa- und Weltmeisterschaften helfen dabei, das Netz vorausschauend zu steuern und die Versorgung jederzeit zuverlässig sicherzustellen.
Die außergewöhnlichen Ausschläge im Wassergebrauch zeigen dabei eindrucksvoll, welche Leistung moderne Daseinsvorsorge täglich erbringt: Während Millionen Menschen das Spiel verfolgen, sorgt die RheinEnergie im Hintergrund dafür, dass ausreichend Trinkwasser verfügbar ist – auch dann, wenn ganz Köln nahezu gleichzeitig den Wasserhahn aufdreht oder die Toilettenspülung betätigt.
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