RheinEnergie und SHK-Innung Köln starten Partnerschaft für Energiewende
Die RheinEnergie und die Innung Sanitär Heizung Klima (SHK) Köln gehen eine Partnerschaft für die Energiewende in der Region ein: Gemeinsam bieten der Energieversorger und regionale Innungsbetriebe ab sofort Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen als Komplettpaket für Privathaushalte an. Das Angebot richtet sich an Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer in Köln und im Umkreis von 50 Kilometern und umfasst auch einen passenden Stromtarif sowie das Energiemanagementsystem RheinSmart mit App zur intelligenten Steuerung der Energieflüsse im Haushalt.
Die Rollenverteilung ist klar: Die RheinEnergie übernimmt die Vermarktung sowie die Vorqualifizierung der Anfragen und begleitet den Prozess mit ihren Services. Die Innungsbetriebe beraten vor Ort, erstellen individuelle Angebote und führen die Installation durch – inklusive des exklusiven Energiemanagementsystems der RheinEnergie: RheinSmart.
Wärmepumpe und Solaranlage aus einer Hand
Stephan Segbers, Vertriebsvorstand der RheinEnergie: „Die Energiewende gelingt nur, wenn wir sie gemeinsam mit den Menschen und dem Handwerk in unserer Region umsetzen. Mit der SHK-Innung Köln haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der für Qualität und Kundennähe steht. Zusammen machen wir es Interessenten so einfach wie möglich, auf moderne Heiztechnik und Solarenergie umzusteigen.“
Marc Schmitz, Obermeister der Innung Sanitär Heizung Klima Köln: „Unsere Mitgliedsbetriebe bringen die planerische und handwerkliche Expertise und die Nähe zu den Kundinnen und Kunden mit. Die RheinEnergie ergänzt das mit ihrer Erfahrung in der Energieversorgung, einem attraktiven Stromangebot und ihren digitalen Services. Diese Kombination überzeugt – und stärkt das regionale Handwerk.“
Die RheinEnergie setzt mit diesem Angebot auf eine flexible Energielandschaft von morgen: Kundinnen und Kunden sollen aktiv an der Energiewende teilnehmen können – mit eigener Stromerzeugung, großen Verbrauchern wie Elektroauto und Wärmepumpe sowie intelligenter Steuerung und flexiblen Tarifen. Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen sind dabei zentrale Bausteine.
Weitere Informationen
Größte Aufdach-PV-Anlage der RheinEnergie geht in Betrieb
Die RheinEnergie hat ihre bislang größte Aufdach-Photovoltaikanlage an einem einzelnen Standort in Betrieb genommen. Auf den Dächern zweier Logistikhallen im Panattoni Industriepark in Voerde am Niederrhein erzeugen insgesamt 15.842 Solarmodule Ökostrom mit einer Gesamtleistung von rund 7 Megawattpeak (MWp). Die Anlage produziert jährlich etwa 5,3 Millionen Kilowattstunden Strom und versorgt damit rechnerisch rund 1.500 Haushalte mit Sonnenenergie.
Mit einer Gesamtdachfläche von rund 60.000 Quadratmetern erstreckt sich die Photovoltaikanlage über die beiden vollvermieteten Logistikhallen im Industriepark. Mieter sind MT Deutschland, der Getriebehersteller Flender und der Logistikdienstleister WM Group. Der erzeugte Strom wird zukünftig bestmöglich von den Mietern verbraucht und trägt per Überschusseinspeisung zur regionalen Energiewende bei.
„Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Zeichen für die Dekarbonisierung von Logistik und Gewerbe“, sagt Emil Issagholian, Bereichsleiter Energiedienstleistungen und Fernwärme bei der RheinEnergie. „Die Installation von PV-Anlagen auf gewerblich genutzten Dachflächen ist ein wichtiger Baustein, um die Energiewende voranzutreiben und gleichzeitig Unternehmen bei der strombasierten Energieversorgung zu unterstützen.“
Kalkulierbare Energiekosten dank lokaler Stromerzeugung
Die Solaranlage in Voerde besteht aus zwei Teilanlagen: Auf Halle 1 sind 10.680 Module mit einer Leistung von 4,75 MWp installiert, auf Halle 2 weitere 5.162 Module mit 2,27 MWp. Die Module sind in Ost-West-Ausrichtung mit einem Anstellwinkel von 10 Grad montiert und nutzen die verfügbaren Dachflächen so optimal aus.
RheinEnergie – next energy solutions
bietet im Energie-Contracting nicht nur Planung und Bau der Solaranlage, sondern übernimmt auch den langfristigen Betrieb und die Instandhaltung. „Mit unserem umfassenden Contracting-Angebot sorgen wir für einen reibungslosen Betrieb, so können sich unsere Kunden vollständig auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und profitieren trotzdem von lokal erzeugtem Strom“, sagt Louis Luxen, Vertriebsleiter EDL. Damit unterstützt der Energiedienstleister Unternehmen dabei, ihre CO₂-Emissionen zu senken und gleichzeitig von kalkulierbaren Energiekosten zu profitieren.
Mit der Anlage in Voerde verfügt die RheinEnergie nun über ihre größte Aufdach-Photovoltaikanlage an einem einzelnen Standort. Weitere große Aufdachanlagen des Unternehmens stehen bei Ford in Köln mit rund 5 MWp sowie im Panattoni Park Mannheim Ost in Ladenburg mit 3,75 MWp. Die bis dato größte Freiflächen-PV der RheinEnergie mit 32 MWp befindet sich in den Gemeinden Lärz und Rechlin in Mecklenburg-Vorpommern.
Läuft – Trinkwasserspender aus der Winterpause zurück
Mit der Sonne kommt der Durst – und mit dem Durst kommen die Kölner Trinkwasserspender. Die RheinEnergie hat die Anlagen im Auftrag der Stadt Köln in der Winterpause gewartet und nun wieder in Parks und auf Plätzen aufgestellt. Für Kölnerinnen, Kölner und ihre Gäste aus aller Welt bedeutet das: Endlich gibt es an viel besuchten Orten wieder frisches Trinkwasser direkt aus der Leitung.
Fünfzehn Brunnen sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt, von großen Grünan-lagen bis zu zentralen Treffpunkten in der Stadt. Das kommt nicht nur Durstigen zugute, sondern auch der Umwelt: Jeder Schluck spart Plastik und reduziert damit Müll im öffentlichen Raum zu reduzieren. Ein einfaches Prinzip, das sofort wirkt und für Köln inzwischen längst zum Alltag gehört.
Hygiene ist dabei oberstes Gebot: „Ebenso wie bei der Versorgung der Haushalte müssen wir auch bei den öffentlichen Brunnen sicherstellen, dass unser Trinkwasser stets einwandfrei ist“, sagt der RheinEnergie-Wasserchef Dr. Carsten Schmidt. Unterstützt wird das durch das bewährte „Dauerläufer-Konzept“: „Der konstante Wasserfluss stellt sicher, dass jederzeit frisches, kühles und gesundes Trinkwasser zur Verfügung steht.“, sagt Schmidt.
Der Durchfluss sei bewusst sehr gering und im Verhältnis zum üblichen Trinkwassergebrauch in der Stadt nicht verschwenderisch. Ohne den kontinuierlichen Betrieb könnten längere Standzeiten in der Leitung zu Verkeimung und Erwärmung des Wassers führen. Die Trinkwasserspender ermöglichen so ein leicht zugängliches und hygienisch sicheres Trinkwasserangebot im öffentlichen Raum.
Wer wissen möchte, wo der nächste Trinkwasserspender steht, findet alle Standorte und weitere Infos im RheinEnergie
Blog
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Weltwassertag: Familienfest im Wasserwerk Westhoven
Mit einem großen Familienfest im Wasserwerk Porz-Westhoven beging die Kölner RheinEnergie den internationalen Weltwassertag. Für einige Stunden verwandelte sich das Gelände an der Porzer Ringstraße in eine Mischung aus Lernlabor, Abenteuerspielplatz und Wissensmarkt. Rund zweitausend Gäste erlebten dort eine abwechslungsreiche Zeit, aßen, tranken und informierten sich auf unterschiedlichen Wegen über die verschiedenen Aspekte der Trinkwassergewinnung und -versorgung in der Kölner Bucht.
Besonders beliebt war die interaktive Dauerausstellung, die anhand verschiedener Stationen den Wasserkreislauf darstellt und erklärt, wie Trinkwasser schließlich frisch und naturrein in den Wasserhahn kommt. Die Experimentierstationen der Kölner Wassersschule kamen vor allem bei jüngeren Besucherinnen und Besuchern gut an. Das Wasserwerk in Porz-Westhoven ist einer der außerschulischen Lernorte der Wasserschule, welche die RheinEnergie gemeinsam mit dem Wasserforum Köln und den Stadtentwässerungsbetrieben Köln betreibt.
Für viele Gäste war der Auftritt der Physikanten ein Highlight des Tages. Auch die ebenso amüsanten wie lehrreichen Auftritte der Wissenschafts-Show-Truppe beschäftigten sich selbstverständlich mit dem großen Überthema „Wasser“. Ganz besondere Aufmerksamkeit zog ein vertrauter orangener Star auf sich: Die Maus aus der „Sendung mit der Maus“ war zu Besuch und stand geduldig für Selfies und Familienfotos bereit. Ein kleiner Moment, der für viele Kinder ein großes Erlebnis war.
Auf dem großen Wassererlebnisplatz konnten Kinder ausgelassen toben, matschen, planschen und sich ganz praktisch mit Wasser beschäftigen. Kostenlose Crêpes, Reibekuchen und Teespezialitäten an einer der RheinEnergie-Wassertheken sorgten für kulinarische Abwechslung.
Der 1992 von den UN ausgerufene internationale Weltwassertag soll das Bewusstsein für die Bedeutung von Wasser als wichtigstes Lebensmittel des Menschen und eine der wertvollsten Ressourcen unseres Planeten schärfen. Diesem Ziel dient auch die am Weltwassertag 2011 gegründete Wasserschule Köln.
Bau der Photovoltaik-Anlage auf dem RheinEnergieSTADION gestartet
Die Kölner Sportstätten GmbH und die RheinEnergie AG haben mit der Montage einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des RheinEnergieSTADION begonnen. In den kommenden rund drei Monaten werden die Trapezblech-Dächer über den Zuschauertribünen Ost, Süd und West mit insgesamt rund 2.700 Solarmodulen bestückt.
Für die Montage kommt ein mobiler Kran zum Einsatz, der während der Bauphase im Stadionumfeld wiederholt auf- und abgebaut wird. Dadurch kann es im direkten Umfeld des Stadions zeitweise zu Sperrungen von Wegen und Zufahrten kommen. Die Kölner Sportstätten und die RheinEnergie bitten Anwohnende und Besuchende um Verständnis.
Die Montage erfolgt in drei Abschnitten:
Die Nordtribüne wird nicht mit Solarmodulen belegt, da die Dachfläche in Richtung Marathontor hierfür nicht geeignet ist. Spieltage des 1. FC Köln und andere Veranstaltungen im RheinEnergieSTADION sind von den Bauarbeiten nicht betroffen. An Spieltagen und bei Großveranstaltungen werden die Bauarbeiten unterbrochen, der Kran abgebaut und die Baustelle gesichert, sodass die Sicherheit aller Besuchenden jederzeit gewährleistet ist.
Der auf dem Stadiondach erzeugte Strom wird direkt für den Betrieb des RheinEnergieSTADION genutzt und senkt den Strombedarf aus anderen Quellen. Überschüsse werden ins Stromnetz eingespeist. Die RheinEnergie setzt die Anlage im Contracting um und übernimmt Planung, Bau, Finanzierung sowie den langfristigen Betrieb und die Wartung.
Die Kölner Sportstätten und die RheinEnergie arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich an der nachhaltigen Modernisierung des RheinEnergieSTADION. Seit 2018 wird das Stadion mit Ökostrom versorgt. Die neue Photovoltaik-Anlage ist ein weiterer Meilenstein dieser
Partnerschaft.
Zahlen und Fakten zur PV-Anlage:
Klimaschutz und Wahlfreiheit – Entwurf zum neuen Gebäude-Modernisierungs-Gesetz
Der Entwurf des neuen Gebäude-Modernisierungs-Gesetzes (GMG) als Nachfolge für das Gebäude-Energie-Gesetz bedeutet aus Sicht der RheinEnergie einen großen Schritt in die richtige Richtung.
Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender: “Der Entwurf setzt ein wichtiges Signal für die Bürgerinnen und Bürger. Diese behalten die freie Wahl darüber, wie sie künftig heizen möchten. Gleichzeitig bleibt das Ziel im Blick: Die Dekarbonisierung im Wärmesektor geht weiter voran. Entscheidend ist jedoch, dass der Staat künftig dafür nur noch den Rahmen setzt, die Entscheidung darüber, wie geheizt wird, treffen die Menschen selbst.”
Aus Sicht der RheinEnergie sind folgende Aspekte in den Eckpunkten zum Gesetzentwurf positiv:
Die Fernwärme wird gestärkt; einerseits durch den Ausbau der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), andererseits durch die angekündigte Novelle der Wärme-Lieferverordnung. “Was unbedingt verlängert werden muss, ist die Laufzeit des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes zur Förderung hocheffizienter Wärmeerzeugung in einem Prozess mit der Stromproduktion”, so Andreas Feicht. Die RheinEnergie geht beim Ausbau dekarbonisierter Fernwärme voran: Mit dem Bau von Europas größter Flusswasser-Wärmepumpe bringt sie die Umweltenergie des Rheinwassers in bis zu 50.000 Kölner Wohnungen – auf Basis von Ökostrom. „Der Gesetzentwurf bestätigt diesen eingeschlagenen Kurs, und sowohl der Bund als auch die EU unterstützen unser Projekt finanziell.“
Wärmepumpen bleiben eine tragende Säule: Sowohl im Ein- als auch im Mehrfamilienhaus sind diese Heizsysteme eine zentrale, effiziente und gut skalierbare Option.
Die im Gesetzentwurf vorgesehene Grüngasquote bezeichnet Andreas Feicht als „Innovationstreiber“. Eine solche verbindliche Quote unterstütze den Hochlauf von Wasserstoff und erneuerbaren Gasen. „Das ist ein starker Hebel für Versorgungssicherheit. Vor allem der Wasserstoffhochlauf kann auch ein Treiber für Innovationen im Industriesektor sein.“
Im Fazit stellt Andreas Feicht fest: „Die Einigung schafft einen ausgewogenen Wettbewerb zwischen den Heizungssystemen. Sie setzt verlässliche Rahmenbedingungen für die Menschen und für die Branche. Vor allem dürfte sie wieder mehr Akzeptanz für die gemeinsame Aufgabe des Klimaschutzes und der Energieeffizienz schaffen. Klimaschutz gelingt nämlich nur, wenn alle dahinterstehen.“
Infineum und RheinEnergie errichten Freiflächen-PV-Anlage in Köln
Die RheinEnergie AG und die Deutsche Infineum GmbH & Co. KG haben die Verträge für den Bau einer 18-Megawatt-Freiflächen-Photovoltaikanlage auf dem Industriegelände von Deutsche Infineum in Köln unterzeichnet. Mit einer prognostizierten Jahreserzeugung von rund 18 Millionen Kilowattstunden Strom entsteht hier eine der größten Freiflächen-PV-Anlagen auf innerstädtischem Industriegelände in Deutschland. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant.
Meilenstein für die Dekarbonisierung der Kölner Industrie
Auf einer Fläche von rund 12 Hektar werden etwa 25.300 Solarmodule mit einer Leistung von jeweils 710 Watt Leistung installiert. Die Anlage an der Neusser Landstraße wird jährlich genug Strom erzeugen, um den Bedarf mehrerer tausend Haushalte zu decken. Mit diesem Projekt leistet Infineum einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen am Produktionsstandort in Köln-Niehl – mit erheblichen CO2- Einsparungen im Vergleich zur konventionellen Stromversorgung.
„Mit dieser Anlage setzen wir gemeinsam mit Infineum ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts Köln“, sagt Stephan Segbers, Vertriebsvorstand der RheinEnergie. „Dieses Projekt zeigt, wie wir mit unseren Energielösungen dazu beitragen, heimische Unternehmen bei ihrer Dekarbonisierung zu unterstützen.“
Dr. Martin Halama, Geschäftsführer bei Infineum, und sein Betriebsleiter Dr. Thiemo Dunkel betonen: „Die Partnerschaft mit der RheinEnergie ermöglicht uns einen entscheidenden Schritt in Richtung der Dekarbonisierung unseres Kölner Betriebs. Mit dieser Investition stärken wir unseren deutschen Standort nachhaltig und treiben gleichzeitig die Nachhaltigkeitsziele von Infineum für 2030 voran, die Intensität der Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen zu senken – ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zu unseren langfristigen Klimazielen.“
Strategische Bedeutung für beide Partner
Für beide Unternehmen hat das Projekt strategische Bedeutung: Infineum stärkt die Wettbewerbsfähigkeit ihres deutschen Produktionsstandorts durch die deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen. Die RheinEnergie festigt ihre Position als eine der führenden Energiedienstleister Deutschlands und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Stadt Köln.
„Gemeinsam mit Infineum bauen wir ein echtes Leuchtturmprojekt mit Vorbildcharakter und beweisen, dass ambitionierte Klimaschutzziele und wirtschaftliche Interessen Hand in Hand gehen können“, erklärt Emil Issagholian, Bereichsleiter Energiedienstleistungen und Fernwärme der RheinEnergie. „Unser Bereich ‚next energy solutions‘ bietet bundesweit maßgeschneiderte Energielösungen für Industrie und Immobilienwirtschaft. Dank solcher Full-Service-Contracting-Partnerschaften wird die Energiewende in der Industrie sowohl wirtschaftlich als auch technisch umsetzbar.“
TOYOTA RACING und RheinEnergie nehmen hochmoderne Kältezentrale in Betrieb
TOYOTA RACING und RheinEnergie – next energy solutions haben am Standort Köln-Marsdorf eine neue, hochmoderne Kältezentrale offiziell in Betrieb genommen. Die neue Anlage versorgt das Toyota Entwicklungszentrum zuverlässig und effizient mit Strom, Kälte und Wärme.
Die innovative Kältezentrale der RheinEnergie besteht aus zwei hocheffizienten Turbokompressoren, einem Blockheizkraftwerk sowie einem Absorber in einem eigens errichteten Gebäude. Sie befindet sich aktuell im Testbetrieb und ist so ausgelegt, dass sie den CO
2
-Fußabdruck von TOYOTA RACING um bis zu 2.300 Tonnen pro Jahr reduzieren kann.
Die Kältezentrale wird von der RheinEnergie in einem Full-Service-Contracting-Modell
betrieben: Das umfasst alle Leistungen von der Beratung und Konzeption über die
Finanzierung und den Bau bis hin zu Betrieb und Instandhaltung. Für TOYOTA RACING
markiert die Anlage einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung des
30.000 m² großen Entwicklungszentrums von TOYOTA im Kölner Westen. Mit der Anlage
leistet das Zentrum einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der globalen Toyota
Environment Challenge 2050. Mit dieser Initiative hat sich Toyota dazu verpflichtet, bis 2050 im gesamten Produktionsprozess vollständige Klimaneutralität zu erreichen, in Europa bereits bis 2040.
„Die Zusammenarbeit mit TOYOTA RACING zeigt, wie technische Innovation und
Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Mit der neuen Kältezentrale haben wir ein
Rundum-sorglos-Paket geschnürt, das nicht nur höchsten technischen Anforderungen
gerecht wird, sondern Toyota auch maximale Planbarkeit bei minimalen Risken garantiert
und zudem einen messbaren Beitrag zur Dekarbonisierung leistet. Solche Full-Service-
Contracting-Partnerschaften sind für uns der Beweis, dass die Energiewende in der Industrie wirtschaftlich sinnvoll und technisch machbar ist“, erklärt Emil Issagholian, Leiter des Geschäftsbereichs Energiedienstleistungen und Fernwärme der RheinEnergie.
„Wir arbeiten seit vielen Jahren an einer klimaneutralen Zukunft des Motorsports – sei es
durch Wasserstoffmotoren, synthetische Kraftstoffe oder Biokraftstoffe“, erklärt Peter Hesse, Director Business Operations von TOYOTA RACING. „Zusammen mit RheinEnergie – next energy solutions konnten wir dieses Bestreben auch auf unser Entwicklungszentrum in Köln ausweiten. Die neue Kältezentrale ist für uns der erste Meilenstein auf dem Weg zu einer CO
2
-neutralen Fertigung.“
Bereits seit 2016 arbeiten die RheinEnergie und TOYOTA RACING erfolgreich im Rahmen
einer Kälte- und Druckluftlieferung zusammen. Als Expertin für nachhaltige und innovative
Energielösungen prüft und optimiert RheinEnergie – next energy solutions fortwährend die bestehenden Anlagen. Durch das neue Energiekonzept, das die RheinEnergie im Rahmen von Effizienzuntersuchungen gemeinsam mit TOYOTA entwickelt hat, wird die Kälte am Standort seit kurzem hocheffizient in einer Zentrale statt in vielen dezentralen Anlagen erzeugt.
Über TOYOTA RACING GmbH
TOYOTA RACING, ehemals TOYOTA GAZOO Racing Europe GmbH, ist ein europäisches
Entwicklungszentrum von Toyota für Motorsport und innovative Fahrzeugtechnologien mit
Hauptsitz in Köln-Marsdorf. Auf dem 30.000 m² großen Gelände werden unter anderem die
Fahrzeuge für die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und die Motoren für die FIA
Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) entwickelt und gebaut. Rund 450 Mitarbeitende arbeiten
zudem in den Bereichen Kunden-Motorsport sowie an Forschungs- und
Entwicklungsprojekten für die TOYOTA Motor Corporation.
Über RheinEnergie – next energy solutions
Mit ihrem Geschäftsbereich „next energy solutions“ bietet die RheinEnergie bundesweit
nachhaltige Energielösungen für Industrie und Immobilienwirtschaft. Im Rahmen individueller Contracting-Modelle übernimmt die RheinEnergie die komplette Wertschöpfungskette – von der Beratung und Konzeption über Planung, Finanzierung und Anlagenbau bis hin zu Betrieb und Instandhaltung. Ob Wärme oder Kälte, Druckluft, Dampf, Strom oder Lüftungssysteme – RheinEnergie – next energy solutions begleitet ihre Kunden mit spezialisierten Lösungen auf dem Weg zur Dekarbonisierung.