
RheinEnergie legt Grundstein für Europas größte Flusswasser-Wärmepumpe
Die RheinEnergie AG hat heute vor rund 120 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Stadtgesellschaft den Grundstein für Europas größte Flusswasser-Wärmepumpe in Köln-Niehl gelegt. Der Bau der 150-Megawatt-Anlage ist im vollen Gange, und ab 2028 soll sie als erste dieser Größenordnung Wärme aus dem Rhein nutzen und diese in das Kölner Fernwärmenetz einspeisen. Die Kapazität der Großwärmepumpe reicht aus, um bis zu 50.000 Haushalte mit Wärme zu versorgen.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester würdigten das mit 280 Millionen Euro veranschlagte Zukunftsprojekt gemeinsam mit dem RheinEnergie-Vorstandsvorsitzenden Andreas Feicht und Vertretern des Technologiepartners Everllence. Die vorbereitenden Arbeiten am Kraftwerksstandort Niehl haben bereits im Frühsommer 2026 begonnen. Mit der Grundsteinlegung erreicht das Projekt nun den nächsten wichtigen Meilenstein.
„Die Flusswasser-Wärmepumpe ist die zweitgrößte Einzelinvestition unserer Unternehmensgeschichte. Damit übernehmen wir Verantwortung für die Zukunft der Wärmeversorgung in Köln: Wir reduzieren den Einsatz fossiler Energieträger und verbinden Dekarbonisierung mit Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Im flexiblen Zusammenspiel mit unseren bestehenden Anlagen kann das Projekt zudem dazu beitragen, Erzeugungskosten und Preisrisiken zu begrenzen – das wirkt auch preisdämpfend auf den Wärmepreis. Was wir hier in Köln entwickeln, kann für andere Großstädte in Deutschland und Europa Modellcharakter haben“, sagte
Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie
. Gleichzeitig bedankte sich Andreas Feicht für die finanzielle Förderung des Projektes in Höhe von 100 Millionen Euro aus Bundes- und EU-Mitteln, ohne die das Projekt nicht wirtschaftlich realisierbar gewesen wäre.
Starke Unterstützung von Bund, Land und Stadt
Die Teilnahme von
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche
unterstrich die bundespolitische Bedeutung des Kölner Projekts für die Energie- und Wärmewende in Deutschland. „Das Projekt der RheinEnergie zeigt, wie sinnvoll es ist, unsere Energieversorgung breiter aufzustellen – mit einheimischen Energiequellen wie dem Rhein als zusätzlichem Baustein. Die Flusswasser-Wärmepumpe macht deutlich, wie sich lokale Potenziale konsequent nutzen lassen: technologieoffen, innovativ und mit dem Anspruch, erfolgreiche Lösungen zügig in die Breite zu tragen“, so Reiche. „Der Bund beteiligt sich mit rund 100 Millionen Euro an den Investitionskosten. Den größeren Teil trägt die RheinEnergie aus eigener Kraft. Genau so soll staatliche Förderung wirken: als Hebel für private Investitionen – nicht als Ersatz für unternehmerisches Risiko. Die Wärmepumpe in Niehl ist kein Einzelprojekt, ihr Innenstadtnetz versorgt rund 3.600 Gebäude. Sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, ein ganzes Stadtnetz umzubauen.“
Reiche ergänzt: „Nicht überall ist Flusswasser die richtige Lösung. Andernorts können Geothermie, die Nutzung von Abwärme aus Rechenzentren oder Industriebetrieben oder andere klimafreundliche Wärmequellen die beste Option sein. Es ist ein starkes Signal, dass immer mehr Stadtwerke und Kommunen den Mut haben, mit unserer Unterstützung solche Wege zu beschreiten und die Herausforderungen anzunehmen.“
Auch von Landes- und kommunaler Seite erhielt das Vorhaben deutliche Rückendeckung.
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur
würdigte die engagierte Begleitung der Genehmigungsverfahren durch das Land: „Der Rhein ist nicht nur einer unserer wichtigsten Handelswege, er ist Lebensader und Rückgrat unserer Industrie. Und jetzt schreibt er auch als Wärmequelle Geschichte: Die Flusswasser-Wärmepumpe der Rheinenergie zeigt, wie die Wärmewende bei uns in Nordrhein-Westfalen ganz konkret auch in den Fernwärmenetzen unserer Städte Fahrt aufnimmt: Künftig werden bis zu 50.000 Haushalte mit klimafreundlicher Wärme aus dem Rhein versorgt, ganz ohne Kohle, Öl und Gas. Diese Investition ist ein mutiger Schritt in Richtung Zukunft. Ein Projekt dieser Größenordnung entsteht nicht von selbst. Die Flusswärmepumpe betritt rechtliches Neuland und wurde mit Tatkraft und Fachverstand von den Genehmigungsbehörden erfolgreich genehmigt. Wer Wärme verlässlich, bezahlbar und klimaneutral bereitstellen kann, sichert nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit unserer Städte und Unternehmen, sondern auch unser aller Zukunft.“
Kölns
Oberbürgermeister Torsten Burmester
betonte die Bedeutung des Projekts für die kommunale Wärmeplanung: „Mein erster Dank geht heute an die RheinEnergie als Unternehmen der kommunalen Daseinsvorsorge. Sie übernimmt gesamtgesellschaftliche Verantwortung und eine Vorreiterrolle, um Köln als Industriestandort und Vorreiterstadt der Wärmewende zu positionieren. Die Anlage ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu einer dekarbonisierten Wärmeversorgung unserer Stadt.“
Starke Industriepartner – Technik made in Germany
„Die Großwärmepumpe in Köln zeigt die Innovationskraft und die tragende Rolle des deutschen Maschinenbaus für die Wärmewende in Europa“, sagte Dr. Gunnar Stiesch, Technologievorstand des Herstellers der Wärmepumpenanlage, Everllence SE. „Wesentliche Komponenten der Anlage, darunter Kompressoren und Getriebe, werden in Deutschland entwickelt und gefertigt. Das zeigt: Wärmewende und industrielle Wertschöpfung gehen Hand in Hand. Die in Köln eingesetzte Technik ist zudem skalierbar und damit ein Modell für weitere Großprojekte in Deutschland und Europa.“
Die Anlage im Überblick
Die Flusswasser-Wärmepumpe besteht aus drei Modulen mit je 50 Megawatt Leistung und wird künftig im Zusammenspiel mit den bestehenden Gas-und-Dampfturbinen-Anlagen am Standort Niehl betrieben: Bei hohem Stromangebot und niedrigen Preisen übernimmt die Wärmepumpe die Wärmeproduktion, in Zeiten hoher Strompreise sichern die Gas-und-Dampfturbinen-Anlagen die Versorgung. Das dämpft die Erzeugungskosten und stärkt die Versorgungssicherheit für Köln.
Für den Wärmepumpenprozess wird im Durchschnitt weniger als ein Prozent des Rheinwassers benötigt. Dessen Umweltwärme wird auf ein Kältemittel übertragen, das im geschlossenen Kreislauf verdichtet und auf über 100 Grad Celsius gebracht wird – heiß genug für das Kölner Fernwärmenetz. Pro eingesetzter Einheit Strom gewinnt die Anlage zwischen zwei und drei Einheiten Wärme. Das entnommene Rheinwasser kühlt sich dabei nur um wenige Grad ab und gelangt anschließend wieder in den Rhein. Gegenüber einer fossil befeuerten Erzeugung spart die Anlage dadurch mindestens 100.000 Tonnen Treibhausgasemissionen pro Jahr ein. Der Standort Niehl bietet ideale Voraussetzungen für eine Großwärmepumpe: unter anderem eine Netzanbindung an das 380.000-Volt-Höchstspannungsnetz sowie den direkten Anschluss an das Fernwärmenetz der RheinEnergie in der Kölner Innenstadt.
Ausblick
Die Errichtungsarbeiten für Gebäude, Nebenanlagen, den Netzanschluss und die Großwärmepumpe selbst werden rund zwei Jahre in Anspruch nehmen. Die gesamte Anlage soll im Herbst 2028 den Betrieb aufnehmen.
Nachrichten
RheinEnergie stärkt bundesweites Geschäft mit Batteriespeichern
Großspeicher in Einbeck erfolgreich in Betrieb genommen
Die RheinEnergie AG baut ihr bundesweites Geschäft mit Batteriespeichern konsequent aus. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme eines Großspeichers im niedersächsischen Einbeck setzt das Unternehmen seine Strategie fort, überregional zu wachsen und sein Portfolio in einem zentralen Zukunftsmarkt der Energiewende weiter auszubauen. Die Anlage verfügt über eine Leistung von 24,5 Megawatt und eine Speicherkapazität von 64 Megawattstunden. Der Standort liegt in einer strategisch wichtigen Region des deutschen Stromnetzes – zwischen den windreichen Erzeugungsgebieten im Norden und den industriestarken Verbrauchszentren im Süden. Der Batteriespeicher hilft dabei, überschüssigen Strom in Zeiten hoher erneuerbarer Erzeugung flexibel zu speichern und in Zeiten höherer Nachfrage in das Stromnetz zu entladen.
Stephan Segbers, Vertriebsvorstand der RheinEnergie: „Batteriespeicher sind für uns weit mehr als einzelne Infrastrukturprojekte. Sie sind ein zentrales Wachstumsfeld der RheinEnergie und ein wichtiger Baustein unserer Strategie, bundesweit skalierbare Energiedienstleistungen aufzubauen. Mit jedem neuen Projekt erweitern wir unser Portfolio, stärken unsere Kompetenz im Flexibilitätsmarkt und schaffen die Grundlage für weiteres überregionales Wachstum. Mit Einbeck erreichen wir einen weiteren Meilenstein auf diesem Weg. Bei der Vermarktung setzen wir auf die Expertise unserer Handelstochter RheinEnergie Trading, die über langjährige Erfahrung in den Energiemärkten verfügt.“
Überregionales Wachstum durch skalierbare Batteriespeicher
Bereits seit 2024 betreibt die RheinEnergie einen Batteriespeicher an ihrem Solarpark in Lärz/Rechlin in Mecklenburg-Vorpommern. Der neue Standort in Niedersachsen ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, ein deutschlandweites Speicherportfolio aufzubauen und zusätzliche Potenziale für die Vermarktung von Flexibilität zu erschließen.
Für Planung, Bau und Wartung des Batteriespeichers in Einbeck ist der Speicher-Spezialist SMA Altenso verantwortlich. Der technische Lieferumfang umfasst acht Mittelspannungsstationen sowie 16 Batteriestationen. Neben der Erbringung von Netzsystemdienstleistungen wird die Anlage im Day-Ahead- und Intraday-Stromhandel eingesetzt.
Der Batteriepark in Einbeck ist der Start der strategischen Partnerschaft zwischen RheinEnergie und dem international tätigen Systemintegrator aus Kassel/Niestetal. Gemeinsam wollen die Partner weitere Projekte mit einer Gesamtleistung von mehreren Hundert Megawatt (MW) realisieren.
Begegnung und Miteinander fördern: Auch RheinEnergie macht "Kölner Lichter" möglich
Wer wie die RheinEnergie aus dem Herzen Kölns stammt und in seiner über 150jährigen Geschichte eng mit der Entwicklung der Stadt verknüpft war: Der leistet auch seinen Beitrag zum größten Volksfest der Region. Wenn am Samstag, 1. August, wieder Hunderttausende ans Rheinufer strömen, um sich die Schiffskonvois anzusehen, das Rahmenprogramm zu genießen und schließlich das einzigartige Höhenfeuerwerk zu erleben, dann ist eine solche Veranstaltung nur dank des Engagements von Unternehmen wie der RheinEnergie, weiteren Institutionen und Privatpersonen möglich.
"Wir sind und bleiben ein fester Teil von Stadt und Region, denn hier ist unsere Heimat und Gründungsort", sagt Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie. "Wir alle sollten unsere Beiträge dazu leisten, dass unser Gemeinwesen lebenswert bleibt und attraktiv für die Menschen ist. Die Kölner Lichter leisten einen wichtigen Beitrag zum Wir-Gefühl und einem emotionalen Gemeinschaftserlebnis. Deswegen fördern wir diese einmalige Veranstaltung gerne."
Die RheinEnergie trägt Verantwortung für rund 2,5 Millionen Menschen in der Region, und sie sorgt gemeinsam mit ihren Beteiligungs- und Partnerunternehmen dafür, dass der Bedarf an Energie und Trinkwasser jederzeit gedeckt werden kann. Sie schafft durch die von ihrer Netzgesellschaft betreute Infrastruktur Verbindungen.
"Deswegen sehen wir unsere Rolle auch darin, gesellschaftlich Flagge zu zeigen und das Gemeinwesen in der rheinischen Region zu stützen", so Andreas Feicht weiter. Die Kölner Lichter seien eine zutiefst demokratische Veranstaltung für jedermann, ohne Hürden und ohne Eintritt.
Mit kostenlosem Trinkwasser aus ihren Wassertheken versorgt die RheinEnergie die Menschen am Rheinufer am Veranstaltungstag. Außerdem wird sie an wichtigen Übergangsstellen und Verbindungspunkten die ganze Nacht über für mehr Licht sorgen, etwa an den Unterführungen in Nähe der Bahnhöfe. So ist ein sicherer Transfer gewährleistet. Last not least hilft sie, bleibende Erinnerungen an die Kölner Lichter 2026 zu schaffen: Sie fördert den Fotowettbewerb für den Pixum-Fotokalender der Kölner Lichter.
Die Veranstaltung erblickte vor rund einem Vierteljahrhundert das Licht der Welt und feierte von Anbeginn große Erfolge. Die Mischung der vielen verschiedenen Elemente und das einmalige Höhenfeuerwerk über dem Rhein vor der historischen Kulisse mit Altstadt und Dom zieht die Menschen magisch an. Die RheinEnergie von Anbeginn fördernd dabei und gehört gemeinsam mit der Sparkasse KölnBonn auch in diesem Jahr wieder zu den Hauptsponsoren.
RheinEnergie für Zukunftsaufgaben gut gerüstet – Ergebnis sichert Investitionen in Transformation
Die RheinEnergie kann für das Geschäftsjahr 2025 wiederum mit einem sehr guten Ergebnis aufwarten. Es liegt bei 275,6 Millionen Euro (vor Ertragsteuern) und damit deutlich über den durchschnittlichen Jahresergebnissen 2016 bis 2022.
„Drei Jahre hintereinander, von 2023 bis 2025, konnten wir unsere Geschäftsjahre mit ungewöhnlich guten Ergebnissen abschließen“, sagt Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie. „Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist die RheinEnergie als Gruppe breit in allen energiewirtschaftlichen Wertschöpfungsfeldern aufgestellt, was sie stabiler macht, wenn Marktumfelder schwierig werden. Zum anderen konnten wir in der hoch volatilen Lage auf den Energiemärkten unsere Vorteile bei der langfristigen Vermarktung unserer Eigenerzeugung, im Handel und im Vertrieb strategisch nutzen, was diese Ergebnisse ermöglicht hat.“
In den Jahren vor Beginn der unruhigen Phasen an den Energiebörsen und vor Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine lagen die Jahresergebnisse zwischen 155 Millionen und 183 Millionen Euro.
„Natürlich gab es ein besonders volatiles Marktumfeld, in dem es darauf ankommt, auf Preissignale schnell und richtig zu reagieren, das haben wir getan“, sagt Birgit Lichtenstein, im Vorstand verantwortlich für Finanzen, Einkauf, IT und Zentrale Dienste. „Diese Ergebnisse sind kein Selbstzweck; sie sichern unsere wirtschaftliche Resilienz, und sie ermöglichen uns Investitionen in eine zukunftsgerichtete, sichere Energie- und Wasserversorgung.“
Für die Zukunft, sofern sich der Energiemarkt wieder normalisiert, ist damit zu rechnen, dass sich die Jahresergebnisse der RheinEnergie weiter in Richtung ihres Normalmaßes bewegen. „Wir arbeiten aber intensiv daran, unsere Kosten weiter zu senken, strategisch in neue Geschäftsfelder zu investieren und so unsere Ergebnisse weiter zu verbessern“, so Birgit Lichtenstein weiter. „Allerdings waren die Ergebnisse der letzten drei Jahre eine Besonderheit aufgrund vieler Umstände, das wird so ohne Weiteres für die Zukunft nicht mehr zu erwarten sein und werden geplant etwa für 2026 eher bei 185 bis 190 Millionen Euro liegen. Auch damit setzen wir unseren Kurs der energiewirtschaftlichen Transformation fort.“
Herausfordernde Zukunftsvorhaben in der Region und bundesweit
Ein Leuchtturmprojekt, dessen Haupt-Bauphase aktuell begonnen hat, ist Europas größte Flusswasser-Wärmepumpe, mit einem Gesamtvolumen von 280 Millionen Euro die zweitgrößte Einzelinvestition der RheinEnergie. Dank einer umfassenden Förderung von Bund und EU wird dieses Projekt in Köln möglich, in dem der Wärmeinhalt des Rheinwassers künftig die Fernwärmeversorgung von bis zu 50.000 Wohneinheiten sichert.
Für den Kunden KölnBonn Airport wurde ein Holzheizwerk als Projekt gestartet, das die Treibhausgas-Emissionen des Flughafens massiv senken wird. Ebenso wird zusammen mit einem großen Industriekunden im Kölner Norden die größte Freiflächen-Solaranlage in einer deutschen Großstadt entstehen.
Weitere Projekte aus dem Bereich Erneuerbare Energie:
rrichtet sie ihren ersten Agri-PV-Solarpark in Rheinland-Pfalz
Eine innovative Form der Siedlungsversorgung mit Wärme aus Grundwasser entsteht im neuen Quartier Rondorf-Nordwest: Dort erfolgte der Spatenstich für das größte „kalte“ Nahwärmenetz in NRW, bei dem mit Hilfe von Grundwasser Wärmepumpen die Nutzwärme in den Siedlungsgebäuden emissionsfrei bereitstellen.
Zur langfristigen Sicherung der Kölner Trinkwasserversorgung baut die RheinEnergie derzeit im Stadtbezirk Rodenkirchen eine acht Kilometer lange neue Wassertransportleitung von den Grundwasserbrunnen zum Wasserwerk.
Weitere Investitionsbereiche der RheinEnergie und ihrer Beteiligungen sind:
Große organisatorische Transformation
Wirtschaftliche wie technische Resilienz ist für die RheinEnergie in den kommenden Jahren eine Grundbedingung, denn es stehen entscheidende Aufgaben an – vor allem bei der Infrastruktur.
Diese Zukunftsaufgaben waren einer der Gründe für eine der größten organisatorischen Transformationen in der Geschichte der RheinEnergie: Die bisherige „Rheinische Netzgesellschaft“ und der Bereich Technischer Netzservice der RheinEnergie sind zum 1. Januar 2025 als „RheinNetz GmbH“ neu aufgestellt worden. Damit verbunden war der Wechsel von rund 1.100 Beschäftigten der RheinEnergie in die neue Netzgesellschaft, die in Köln und dem Rheinland als Verteilnetzbetreiberin fungiert – als eine der größten in Deutschland.
„Zum einen investieren wir und unsere Verteilnetzbetreiberin RheinNetz massiv in den Ausbau und die Sicherung unserer Infrastruktur, von den Erzeugungsanlagen bis hin zum Verteilerkasten“, sagt Andreas Feicht. „Außerdem bauen wir Zukunftsgeschäftsfelder wie unsere hoch spezialisierten Energiedienstleistungen für Industrie und Wohnungswirtschaft aus und erschließen neue Segmente, etwa mit Batteriespeichern. Mit weiteren Systempartnern arbeiten wir an der engeren Verzahnung der Sektoren Energie und Verkehr, etwa bei der Elektromobilität. Damit können unsere Kundinnen und Kunden Geld sparen, während gleichzeitig die Netze stabilisiert werden.“
Allein im Jahr 2025 hat die RheinEnergie gemeinsam mit den unter ihrem Dach befindlichen Unternehmen schon rund 270 Millionen Euro investiert. So leistet die RheinEnergie inklusive ihrer Netzgesellschaft wichtige Beiträge zum Gelingen der Energie- und Wärmewende einerseits, andererseits stärkt sie die Resilienz der heimischen Wirtschaft, und sie ermöglicht den Menschen in der Region die Erfüllung ihrer Bedürfnisse nach sicherer und nachhaltiger Energieversorgung.
Unterlagen zum Jahresabschluss der RheinEnergie sowie Bildmaterial zum Download finden Sie hier:
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