Wasserversorgung im grünen Bereich
Köln verfügt über ausreichende Trinkwasservorräte. Mit der neuen Trinkwasser-Ampel können sie jederzeit sehen, wie es aktuell um die Trinkwasserversorgung in Köln steht und ob Sie Trinkwasser wie gewohnt nutzen können.

Die Trinkwasserversorgung ist stabil.
Wasser steht aktuell in ausreichender Menge zur Verfügung. Sie können Trinkwasser wie gewohnt nutzen. Ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource ist generell sinnvoll, um die Grundwasservorräte zu schonen und die Versorgung langfristig zu sichern.
Die Kölner Bucht bietet sehr gute Voraussetzungen, um Trinkwasser zu gewinnen: Ein stetiger, von Niederschlägen gespeister Grundwasserstrom durchzieht den Untergrund. Dieses große unterirdische Reservoir nutzen wir als Trinkwasserressource.
Es wird im Winterhalbjahr durch Niederschläge regelmäßig natürlich wieder aufgefüllt wird und ist deutlich größer als die jährliche Trinkwasserentnahme. Damit verfügt Köln über ausgezeichnete Voraussetzungen für eine sichere Trinkwasserversorgung – auch in heißen und trockenen Sommerphasen.
Warum gibt es die Trinkwasser-Ampel?
Auch in Köln kann es in Ausnahmefällen vorübergehend zu Engpässen in der Trinkwasserversorgung kommen – etwa durch technische Störungen, Rohrbrüche, Netzprobleme oder außergewöhnlich hohe Spitzenverbräuche.
Die "Trinkwasser-Ampel" ordnet solche Situationen transparent ein und zeigt Ihnen auf einen Blick, wie es aktuell um die Trinkwasserversorgung in Köln steht: Ob Sie Trinkwasser wie gewohnt nutzen können oder ob es sinnvoll ist, den Verbrauch vorübergehend bewusst zu reduzieren, um die Infrastruktur zu entlasten.
Die Trinkwasser-Ampel schafft Orientierung und Sicherheit. Sie hilft, pauschale Sparappelle zu vermeiden und stattdessen passend zur Lage zu handeln: Trinkwasser normal zu nutzen, wenn die Versorgung stabil ist – und umsichtig zu reagieren, wenn eine vorübergehende Entlastung nötig wird, etwa bei längeren Hitze- und Trockenperioden. Auf diese Weise kann jede und jeder dazu beitragen, die zuverlässige Trinkwasserversorgung in Köln auch in besonderen Situationen zu unterstützen. So bleibt Trinkwasser in Köln auch künftig in gewohnt hoher Qualität und Verfügbarkeit erhalten.
Auf einen Blick
Die Trinkwasser-Ampel
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ordnet besondere Versorgungssituationen transparent ein
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zeigt, wie es aktuell um die Trinkwasserversorgung in Köln steht
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macht deutlich, ob Sie Trinkwasser wie gewohnt nutzen können
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hilft, pauschale Sparappelle zu vermeiden und stattdessen passend zur jeweiligen Lage zu handeln
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empfiehlt bei Bedarf, den Verbrauch vorübergehend bewusst zu reduzieren, um die Infrastruktur zu entlasten
Kölner Besonderheiten kurz erklärt
In heißen und trockenen Sommern wird viel über die Nutzung der Wasserressourcen diskutiert. Für Köln ist dabei eine wichtige Unterscheidung maßgeblich: Trinkwasser aus der Leitung, das aus Grundwasser gewonnen wird, ist nicht dasselbe wie Wasser aus Bächen und anderen Oberflächengewässern.

Köln beim Trinkwasser sehr gut aufgestellt
Die Kölner Ausgangslage beim Trinkwasser ist auch im Vergleich zu vielen anderen Wasserversorgungsgebieten sehr gut. Unser Trinkwasser wird aus Grundwasser gewonnen. Unter der Stadt befindet sich ein großer Vorrat, der im Winterhalbjahr durch Niederschläge regelmäßig natürlich wieder aufgefüllt wird, und deutlich größer ist als die jährliche Trinkwasserentnahme. Gleichwohl kann es auch in Köln vereinzelt zu vorübergehenden Beeinträchtigungen der Trinkwasserversorgung kommen, zum Beispiel durch Rohrbrüche, technische Störungen, Netzprobleme oder außergewöhnlich hohe Spitzenverbräuche.

Einschränkung der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern
Während längerer Dürre- und Hitzeperioden kann es dazu kommen, dass Städte und Kreise die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern wie Bächen oder Seen einschränken oder untersagen. Hier geht um den Schutz empfindlicher Oberflächengewässer. Diese leiden bei Trockenheit besonders schnell: Wasserstände sinken, Wassertemperaturen steigen, der Sauerstoffgehalt nimmt ab. Tiere, Pflanzen sowie die natürliche Selbstreinigung der Gewässer geraten unter Druck. Wichtig zu wissen: Diese Regelungen für oberirdische Gewässern betreffen nicht das Kölner Trinkwasser aus der Leitung. Sie sind ein Instrument des Gewässer- und Naturschutzes - kein Hinweis darauf, dass in Köln die Trinkwassermenge knapp wäre.

Wasser - wichtiger Teil des Gesundheitsschutzes, vor allem an heißen Tagen
Wasser an Hitzetagen ist ein wichtiger Baustein des Gesundheitsschutzes. Ausreichend trinken, duschen, sich abkühlen oder Kindern Wasser- und Planschmöglichkeiten bieten, hilft dem Körper, mit hohen Temperaturen besser zurechtzukommen. Besonders wichtig ist das für ältere Menschen, Kinder, Schwangere, Menschen mit Vorerkrankungen und alle, die stark unter Hitze leiden. Entscheidend ist dabei kein pauschaler Verzicht, sondern ein bewusster Umgang.
Unser Informationsmaterial für Sie
Trinkwasser - gut für Gesundheit, Wohlbefinden und die Umwelt
Wie Sie mit Trinkwasser Ihrem Körper, Ihrem Geldbeutel und dem Klima Gutes tun, verraten wir Ihnen in unserem Flyer. (501 KB)
Tipps zum verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser
Eine Reihe von Tipps erhalten Sie in unserem Flyer "Wassersparen, aber richtig - Tipps für den sorgsamen Umgang mit Wasser". (3.3 MB)
Häufige Fragen
Was ist die Trinkwasser-Ampel?
Welche Ampelphasen gibt es?
Wo kann der aktuelle Ampelstatus eingesehen werden?
Warum ist Transparenz beim Trinkwasserverbrauch so wichtig?
Wer entscheidet über die Ampelstufe?
Warum gelten beim Trinkwasser ggf. andere Vorgaben als bei oberirdischen Gewässern?
Ist Ampelstufe Rot automatisch ein Trinkwassernotstand?
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