19.06.2026
Fußball-WM – In der Halbzeit steigt schlagartig der Wassergebrauch

Hakbzeitpeak beim Spiel Deuschland gegen Curaçao
Wenn die deutsche Nationalmannschaft spielt, passiert in Köln etwas Bemerkenswertes: Kaum pfeift der Schiedsrichter zur Halbzeit, steigt der Wassergebrauch innerhalb weniger Sekunden sprunghaft an. Beim Länderspiel Deutschland gegen Curaçao registrierte die RheinEnergie einen Anstieg von rund 40 Prozent. Bei besonders emotionalen und stark verfolgten Spielen werden sogar Spitzenwerte von bis zu 150 Prozent gemessen.
Der Grund ist einfach: Während die Spieler in die Kabine gehen, nutzen tausende Menschen gleichzeitig die Pause für den Gang zur Toilette oder holen sich etwas zu trinken. Für die Trinkwasserversorgung bedeutet das kurzfristig enorme Belastungsspitzen.
Damit die Versorgung dennoch jederzeit stabil bleibt, bereitet sich die RheinEnergie gezielt auf solche Situationen vor: Kurz vor der Halbzeitpause schalten Techniker zusätzliche Pumpen an. Dadurch bleibt der Wasserdruck konstant – auch wenn zeitgleich tausende Toilettenspülungen betätigt werden. Ein schönes Beispiel dafür, dass zuverlässige Infrastruktur – von den meisten unbemerkt – eine entscheidende Grundlage unseres Alltags und selbst unserer Freizeit ist.
Die RheinEnergie versorgt Köln und angrenzende Gemeinden zuverlässig mit Trinkwasser. Dafür überwachen und steuern Fachleute rund um die Uhr ein komplexes Versorgungsnetz. Große Sportereignisse gehören dabei ebenso zu den planbaren Herausforderungen wie Hitzeperioden oder andere außergewöhnliche Gebrauchssituationen.
Für Kölns Trinkwasserversorger sind darum Gebrauchsspitzen während internationaler Turniere längst Routine. Die Erfahrungen aus vergangenen Europa- und Weltmeisterschaften helfen dabei, das Netz vorausschauend zu steuern und die Versorgung jederzeit zuverlässig sicherzustellen.
Die außergewöhnlichen Ausschläge im Wassergebrauch zeigen dabei eindrucksvoll, welche Leistung moderne Daseinsvorsorge täglich erbringt: Während Millionen Menschen das Spiel verfolgen, sorgt die RheinEnergie im Hintergrund dafür, dass ausreichend Trinkwasser verfügbar ist – auch dann, wenn ganz Köln nahezu gleichzeitig den Wasserhahn aufdreht oder die Toilettenspülung betätigt.