Zum Hauptinhalt springen
RheinEnergie (Zur Startseite)

25.02.2026

Klimaschutz und Wahlfreiheit – Entwurf zum neuen Gebäude-Modernisierungs-Gesetz

Der Entwurf des neuen Gebäude-Modernisierungs-Gesetzes (GMG) als Nachfolge für das Gebäude-Energie-Gesetz bedeutet aus Sicht der RheinEnergie einen großen Schritt in die richtige Richtung.

Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender: “Der Entwurf setzt ein wichtiges Signal für die Bürgerinnen und Bürger. Diese behalten die freie Wahl darüber, wie sie künftig heizen möchten. Gleichzeitig bleibt das Ziel im Blick: Die Dekarbonisierung im Wärmesektor geht weiter voran. Entscheidend ist jedoch, dass der Staat künftig dafür nur noch den Rahmen setzt, die Entscheidung darüber, wie geheizt wird, treffen die Menschen selbst.”

Aus Sicht der RheinEnergie sind folgende Aspekte in den Eckpunkten zum Gesetzentwurf positiv:

Die Fernwärme wird gestärkt; einerseits durch den Ausbau der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), andererseits durch die angekündigte Novelle der Wärme-Lieferverordnung. “Was unbedingt verlängert werden muss, ist die Laufzeit des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes zur Förderung hocheffizienter Wärmeerzeugung in einem Prozess mit der Stromproduktion”, so Andreas Feicht. Die RheinEnergie geht beim Ausbau dekarbonisierter Fernwärme voran: Mit dem Bau von Europas größter Flusswasser-Wärmepumpe bringt sie die Umweltenergie des Rheinwassers in bis zu 50.000 Kölner Wohnungen – auf Basis von Ökostrom. „Der Gesetzentwurf bestätigt diesen eingeschlagenen Kurs, und sowohl der Bund als auch die EU unterstützen unser Projekt finanziell.“

Wärmepumpen bleiben eine tragende Säule: Sowohl im Ein- als auch im Mehrfamilienhaus sind diese Heizsysteme eine zentrale, effiziente und gut skalierbare Option.

Die im Gesetzentwurf vorgesehene Grüngasquote bezeichnet Andreas Feicht als „Innovationstreiber“. Eine solche verbindliche Quote unterstütze den Hochlauf von Wasserstoff und erneuerbaren Gasen. „Das ist ein starker Hebel für Versorgungssicherheit. Vor allem der Wasserstoffhochlauf kann auch ein Treiber für Innovationen im Industriesektor sein.“

Im Fazit stellt Andreas Feicht fest: „Die Einigung schafft einen ausgewogenen Wettbewerb zwischen den Heizungssystemen. Sie setzt verlässliche Rahmenbedingungen für die Menschen und für die Branche. Vor allem dürfte sie wieder mehr Akzeptanz für die gemeinsame Aufgabe des Klimaschutzes und der Energieeffizienz schaffen. Klimaschutz gelingt nämlich nur, wenn alle dahinterstehen.“

Zurück