Schritt für Schritt zum Hausanschluss.

Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme für Ihr neues Zuhause.

Online-Beauftragung

Damit Sie beim Hausbau den Anschluss nicht verpassen, zeigen wir Ihnen im Folgenden alle wichtigen Schritte und Informationen rund um den Netzanschluss für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Der schnellste Weg ist die Online-Anfrage. Ihr Vorteil: Sie erhalten - sofern es sich um einen Standardfall handelt - sofort ein Angebot, mit dem Sie uns online beauftragen können. Falls Sie das nicht möchten, gehen Sie bitte die folgenden Schritte durch und übersenden Sie uns die hinterlegten Dokumente.

Sie möchten den Netzanschluss online beauftragen?

Zum Netzanschluss-Onlineservice

Benötigte Unterlagen für die Beauftragung eines Hausanschlusses

  • Amtlichen Lageplan M 1:250 (maßstabsgerecht) mit erkennbaren Längenmaßen, der das Grundstück mit allen Grenzen und Gebäuden vollständig darstellt.
  • Keller- bzw. Erdgeschossgrundriss (falls kein Keller vorhanden) mit der gewünschten Hauseinführung
  • Anschlusstermin als Kalenderwoche
  • Fotos der gewünschten Einführungsstelle (innen und außen) - für Bestandsgebäude
  • Grabenlänge des Netzanschlusses auf Ihrem Grundstück. Messen Sie den Abstand von der Hauseinführung in Höhe Ihres zukünftigen Anschlussraumes bis an Ihre Grundstücksgrenze. Diese Angabe ist u. a. auch für die Materialberechnung notwendig.

Für einen Fernwärmeanschluss im vermieteten Bestandsbau benötigen wir die letzten drei Jahresheizkostenabrechnungen für die Kostenneutralitätsberechnung.

Sollten Sie feststellen, dass Ihnen noch Unterlagen fehlen, können Sie Ihre Daten zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeiten.

Ablauf

Schritt 1: Anschlussanfrage

Die Anschlussanfrage füllt in der Regel Ihr Architekt/Planer oder das zugelassene Fachinstallationsunternehmen für Sie aus. Sie beinhaltet u.a. wichtige Informationen für die Herstellung des Anschlusses wie:

  • die geplante Nutzung des Objektes (privat/gewerblich)
  • die Leistungsdaten (diese bestimmen die "Größe" des Anschlusses)
  • wer die Kosten übernimmt
  • wer Eigentümer des Grundstückes ist

Bitte füllen Sie die Anschlussanfrage-Formulare für alle gewünschten Sparten aus und senden Sie sie mit der Erklärung des Grundstückseigentümers, Planausschnittskopien des Kellergrundrisses (darin eingetragen die gewünschte Einführungsstelle der Leitungen) und dem amtlichen Lageplan (1:250) an:

RheinEnergie AG

Abteilung Anschlussvertrieb
Parkgürtel 24
50823 Köln
oder als Fax an:
0221 178-90533

Formulare Anschluss­anfrage

Bitte senden Sie uns die Erklärung des Grundstückeigentümers und wählen Sie die geeigneten Formulare für mehrere oder einzelne Sparten:

Sie benötigen Auskünfte über die Lage von Leitungsnetzen?

Zur Leitungsauskunft

Schritt 2: Angebot

Nach Eingang Ihrer Unterlagen erhalten Sie in der Regel innerhalb eines Arbeitstages eine Eingangsbestätigung, in der auch Ihr Ansprechpartner genannt wird. Nach einer Woche erhalten Sie dann das Angebot für die Herstellung der Anschlüsse.

Inhalte des Angebots

Das Angebot beinhaltet die Kosten für die Verlegung der Anschlussleitung vom Abzweig der Netzleitung bis in das Gebäude einschließlich aller Erdarbeiten, die Montage der Hauseinführung und der Hausanschlusseinrichtungen sowie die Inbetriebsetzungskosten und den eventuell anfallenden Baukostenzuschuss. Dabei entsprechen die Anschlusskosten für die Sparten Strom und Gas den Vorgaben des jeweiligen Verteilnetzbetreibers.

Erläuterungen zum Baukostenzuschuss

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Schritt 3: Auftrag

Sie erteilen Ihren Auftrag, indem Sie das Angebot zur Herstellung der Anschlussleitungen unterschreiben und an die unten genannte Adresse zurück senden. Wird die Verlegung der Leitungen durch den Mieter eines zu versorgenden Objektes beauftragt, ist die Einverständniserklärung des Hauseigentümers erforderlich.

RheinEnergie AG

Abteilung Anschlussvertrieb
Parkgürtel 24
50823 Köln
oder als Fax an:
0221 178-90533

Schritt 4: Bauausführung / Herstel­lung Anschlüsse

Die Herstellung der Anschlüsse erfolgt durch den vom Verteilungsnetzbetreiber beauftragten technischen Netzservice. Berücksichtigen Sie bitte, dass nach Eingang des Auftrags und erfolgter Terminabsprache die Planungs- und Genehmigungsphase der Baumaßnahme ca. 12 Wochen in Anspruch nehmen kann.

Sobald Sie den Auftrag erteilt haben, bekommen Sie mit der Auftragsbestätigung einen Ansprechpartner genannt, mit dem Sie einen Termin vereinbaren können.

Die richtige Vorbereitung

Bitte achten Sie darauf, dass vor Beginn unserer Arbeiten

  • die Leitungstrasse frei von Gerüsten, Containern, Erdaushub etc. ist,
  • der Zutritt zum Gebäude gewährleistet ist,
  • der Anschlussraum zugänglich und frei von Gegenständen ist.

Inbegriffene Leistungen:

  • das Absperren der erforderlichen Arbeitsfläche auf der Straße,
  • die Herstellung des Leitungsgrabens und des Mauerdurchbruchs,
  • die Leitungsverlegung und Montage der Hauseinführung,
  • das Verfüllen des Leitungsgrabens.

Berücksichtigen Sie bitte, dass die Oberfläche des Grundstücks ohne besonderen Aufwand wiederhergestellt wird, also ohne Bepflanzung und Befestigung.

Schritt 5: Inbetriebsetzung

Nachdem die Installation im Gebäude durch ein eingetragenes Fachinstallationsunternehmen fertiggestellt ist, beauftragt es die Inbetriebsetzung und gegebenenfalls die Zählerstellung mit dem Formular Inbetriebsetzung.

Inhalte des Formulars Inbetriebsetzung

Mit diesem Formular bescheinigt der Installateur, dass die Installation abgeschlossen ist und nach den gültigen technischen Normen und Richtlinien hergestellt wurde.

Auf dem Formblatt, welches das eingetragene Fachinstallationsunternehmen und Sie gemeinsam ausfüllen und unterschreiben, teilen Sie unter anderem Folgendes mit:

  • Geplante Nutzung des Objektes (privat/gewerblich)
  • Leistungsdaten - diese bestimmen die "Größe" des Zählers

Formulare Inbetrieb­setzung

Nachdem die Installation im Gebäude durch ein eingetragenes Fachinstallationsunternehmen fertig gestellt ist, beauftragt es die Inbetriebsetzung und gegebenenfalls die Zählerstellung mit dem Formular.

Schritt 6: Zählerstellung

Für Wasser bzw. Fernwärme wird auf Grundlage des Vordrucks "Inbetriebsetzung/Zählerstellung" zwischen Ihnen und der RheinEnergie ein Liefervertrag abgeschlossen. Sie erhalten dann kurze Zeit nach der Zählerstellung Ihre Vertragsunterlagen.

Die Zählerstellung kann nach vorheriger Terminabsprache innerhalb von drei Tagen erfolgen.

Weitere Informationen und Unterlagen

Häufig gestellte Fragen

Anfrage und Angebot

Wissenswertes zu erforderlichen Unterlagen und ausgewiesenen Leistungen.

Was brauche ich, um eine Anschlussanfrage stellen zu können?

Um Ihre Anschlussanfrage bearbeiten zu können, sind folgende Informationen erforderlich:

  • Welche Nutzung ist für das Gebäude geplant? (privat/gewerblich)
  • Leistungsdaten? (Diese bestimmen die "Größe" des Anschlusses.) Informationen hierzu erhalten Sie in der Regel von Ihrem Architekten/Planer oder dem zugelassenen Fachinstallationsunternehmen.
  • Wer übernimmt die Kosten? Der Anschlussnehmer ist gleichzeitig der Rechnungsempfänger oder es gibt einen abweichenden Rechnungsempfänger.
  • Wer ist Eigentümer des Grundstückes? Der Eigentümer des Grundstücks muss nicht zwingend der Anschlussnutzer sein. Das Eigentum ist durch den Eintrag im Grundbuch dokumentiert.
  • Welche Planunterlagen sind erforderlich?

Was brauche ich noch, um eine Anfrage für Neubauten zu stellen?

Sie benötigen:

  • einen amtlichen Lageplan
  • einen Grundriss und Gebäudeschnitt des Gebäudes mit Kennzeichnung der gewünschten Einführungsstelle des Netzanschlusses

Was brauche ich noch, um eine Anfrage für Bestandsgebäude zu stellen?

Sie brauchen:

  • einen Grundriss des Keller- oder Erdgeschosses mit Kennzeichnung der gewünschten Hauseinführungsstelle
  • eine geographische Zuordnung zum Umfeld (Stadtplanauszug, Google-Maps, etc.)

Wie lange dauert es, bis der Netzanschluss fertiggestellt ist?

Sofern es sich um einen Standard-Netzanschluss handelt (siehe Preisliste), der über das Portal angefragt wurde, dauert die Ausführung nach Beauftragung durch Sie in der Regel sechs bis zehn Wochen. In dieser Zeit holen wir die erforderlichen Genehmigungen (z. B. die Straßen­aufgrabungs­­genehmigung) ein und beauftragen die ausführende Baufirma.

Handelt es sich nicht um einen Standardfall, dauert es etwas länger bis zur Angebotserstellung, da der Netzanschluss individuell geplant und kalkuliert werden muss.

Welche Pläne benötigen Sie genau von mir? (Lageplan, Grundriss)

Der Lageplan im Maßstab 1:250 zum Bauantrag ist die erforderliche Unterlage für die Gebäudeerfassung. Der Lageplan wird in der Regel für jeweils ein Gebäude oder ein Grundstück angefertigt und stellt das Grundstück und das geplante Bauwerk mit allen Maßen dar. Erkennbar ist der Plan an der Legende sowie der Darstellung. Das Baugrundstück ist meist mit einer dicken gestrichelten Linie umrandet.

Darüber hinaus benötigen wir den Grundriss des Geschosses, in das der Anschluss eingeführt werden soll. Bitte markieren Sie die gewünschte Einführungsstelle der Kabel und/oder Rohre im Grundriss.

Warum muss ich bei Fernwärme meine Heizkostenabrechnungen mit einreichen?

Die Wärmelieferverordnung (WärmeLV) vom 01.07.2013 schreibt vor, dass bei einer Umstellung der Wärmeversorgung auf Fernwärme in vermieteten Immobilien ein Vergleich zur bisherigen Wärmeversorgung erfolgen muss. Damit soll verhindert werden, dass die Heizkosten für den Mieter durch die Umstellung steigen.

Der Kostenvergleich berücksichtigt die Verbräuche der letzten drei Jahre und die Preise für Gas oder Öl des letzten Abrechnungsjahres. Deshalb benötigen wir von Ihnen die Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre.

Wichtiger Hinweis: Im Falle einer Umstellung auf Fernwärme muss der Vermieter die Mieter über die geplante Umstellung unter Berücksichtigung der Vorgaben des § 11 der Wärmelieferverordnung informieren.

Ist die Angabe eines Elektrikers / Installateurs bereits bei der Anschlussanfrage erforderlich?

Für die Anfrage ist die Angabe eines Fachinstallations­unternehmens nicht erforderlich. Die Angabe eines technischen Ansprechpartners ist freiwillig, sie erleichtert jedoch gegebenenfalls die Klärung technischer Fragen

Was muss ich bei der Anschlussanfrage für ein Einfamilienhaus zwingend angeben (Leistungswerte)?

Bei einem Einfamilienhaus nennen Sie uns bitte:

  • für Strom: Die Anzahl der Wohneinheiten mit oder ohne Durchlauferhitzer, sowie sonstige, weitere besondere Geräte (Verbraucher); bzw. bei Gewerbeeinheit/en für gewerblichen, beruflichen oder sonstigen Bedarf die Leistungs- / Anschlusswerte
  • für Wasser: Die Anzahl der Wohneinheiten und / oder den Spitzenvolumenstrom
  • für Erdgas: Die Anzahl der Wohneinheiten und / oder die Nennwärmebelastung der Gasgeräte
  • für Fernwärme: Die zu beheizende Fläche sowie die Summe der Anschlusswerte unter Berücksichtigung der Gleichzeitigkeit in xx kW der Heizungsanlage / Warmwasserbereitung / Klima / Lüftung und/oder sonstiges.

Was ist eine Wohneinheit?

Eine Wohneinheit ist eine, nach außen abgeschlossene Unterkunft, in der ein Haushalt geführt werden kann. Sie besteht mindestens aus einem Raum mit Bad und Küche.

Wozu ist die Zustimmung bzw. die Zustimmungserklärung des Grundstückseigentümers erforderlich?

Mit seiner Zustimmung erteilt der Grundstückseigentümer sein Einverständnis, die Arbeiten auf seinem Grundstück vorzunehmen. Eine entsprechende Zustimmungserklärung finden Sie unter Schritt 1.

Muss ich ein schriftliches Angebot zweimal unter­schreiben, wenn ich Vertrags­partner und zugleich der Grund­stücks­eigentümer bin?

Ja, wenn Sie Kunde und Grundstückseigentümer sind, benötigen wir einmal Ihre Unterschrift als Kunde, mit der Sie uns den Auftrag erteilen und sich zur Kostenübernahme bereiterklären, und einmal als Eigentümer, mit der Sie uns das Einverständnis zur Grundstücksnutzung geben.

Wie beantrage ich eine Abtrennung eines vorhandenen Anschlusses, z. B. bei Abriss des Gebäudes?

Es gibt ebenfalls über das Portal die Möglichkeit, die Abtrennung der Netzanschlüsse zu beantragen. Für weitere Anliegen lassen Sie uns bitte einen formlosen schriftlichen Auftrag zukommen, in dem Sie uns die zukünftige Verwendung des Grundstücks mitteilen.

Wichtiger Hinweis:

Der Anschlussnehmer / Kunde darf keine Einwirkung auf den Netzanschluss vornehmen oder vornehmen lassen. Netzanschlüsse gehören zu den Betriebsanlagen des Netzbetreibers / Wasserversorgers. Sie werden ausschließlich durch ihn unterhalten, erneuert, geändert, abgetrennt und beseitigt. Sie müssen zugänglich und vor Beschädigungen geschützt sein.

Preise und Zuschüsse

Fragen und Antworten rund um Anschlusskosten und Bezahlung.

Was muss ich tun, damit die Anschlusskosten für meine Elektroladestation entfallen?

Die Netzbetreiber haben sich dazu entschlossen, einen aktiven Beitrag zur Förderung und Gestaltung der Elektromobilität zu leisten. Wenn Sie zukünftig eine Ladeeinrichtung für Elektromobilität errichten wollen und Ihr Einverständnis erklären, dass der Netzbetreiber diese Ladeeinrichtung im Sinne des § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) netzdienlich steuern kann, können für Sie die Netzanschlusskosten entfallen. Diese Voraussetzungen müsen dafür erfüllt sein:

  • Die gesamte Leistungsanforderung beträgt max. 30 kW.
  • Die Anschlusslänge beträgt max. 25 m auf öffentlichem Grund und max. 30 m auf Kundengrund.
  • Überschreitet die gesamte Leistungsanforderung 30 kW und die Längen werden eingehalten, erfolgt lediglich eine Berechnung des Baukosten­zuschusses (BKZ) gemäß Preisblatt.

Welche Kosten / Leistungen beinhaltet das Angebot?

Das Angebot enthält die Kosten für das Verlegen der Anschlussleitung vom Abzweig der Netzleitung bis ins Gebäude. Dazu gehören:

  • alle Erdarbeiten
  • die Montage der Hauseinführung und der Hausanschluss-Einrichtungen
  • die Inbetriebsetzungskosten und
  • der eventuell anfallende Baukostenzuschuss

Dabei entsprechen die Anschlusskosten für die Sparten Strom und Gas den Vorgaben des jeweiligen Verteilnetz­betreibers.

Was ist ein Baukostenzuschuss (BKZ)?

Neben den Kosten für den Netzanschluss finden Sie auf Ihrem Angebot auch die Position des Baukostenzuschusses (BKZ). Der BKZ ist ein anteiliger Zuschuss des Anschlusskunden zur teilweisen Abdeckung der Kosten des vorgelagerten Netzes. Grundlage für die Erhebung des BKZ ist § 9 AVB WasserV/ AVB FernwärmeV sowie § 11 der NAV/NDAV.

Wie hoch sind die Anschlusspreise?

Sofern der Anschluss an ein vorhandenes Netz erfolgen kann, die Leitungslänge auf Kundengrund gemäß Preisliste (Entfernung Grundstücksgrenze bis zur Hausaußenwand) nicht überschreitet und Ihr Wohnhaus nicht mehr als acht Wohneinheiten hat, erfolgt die Berechnung in der Regel über das pauschale Preissystem. Alle anderen Fälle werden kalkuliert. (Ausnahme: Kreuzung mehrspuriger Straßen, Gleisanlagen).

Sind in dem Preis auch die Erdarbeiten enthalten?

Ja, das Pauschalpreissystem beinhaltet auch die erforderlichen Erdarbeiten für den Netzanschluss.

Was spare ich, wenn ich die Erdarbeiten selber mache?

Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, die Erdarbeiten auf privatem Grund zu übernehmen. Die Vergütung entnehmen Sie bitte unserem Preisblatt für pauschale Netzanschlüsse.

Gibt es eine rechtliche Basis für die Berechnung der Anschlusskosten?

Die rechtliche Grundlage ist die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung (Niederspannungsanschlussverordnung - NAV) bzw. für die Gasversorgung in Niederdruck (Niederdruckanschlussverordnung - NDAV). Für Wasser und Fernwärme gilt die jeweilige Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVB WasserV) bzw. Fernwärme (AVB FernwärmeV).

Anhand dieser Verordnungen lassen sich die Kosten pauschal berechnen.

Muss ich im Voraus bezahlen?

Grundsätzlich sind für einzelne Pauschalanschlüsse keine Vorauszahlungen erforderlich. Sollten bei Ihnen doch Vorauszahlungen nötig sein, führen wir diese im Angebot auf.

Wann erhalte ich die Rechnung?

Die Rechnung zur Anschlussherstellung erhalten Sie nach Abschluss der Arbeiten.

Bauausführung

Details zu Anschluss, Hauseinführung und Strom- und Wasser während der Bauphase.

Welches sind die Voraussetzungen, damit der Anschluss ins Gebäude gelegt werden kann?

Der Anschlussraum muss verschließbar und die Leitungstrasse auf Ihrem Grundstück frei zugänglich sein. Gerüste, Baucontainer, Erdaushub und ähnliches dürfen das Ausschachten des Grabens und das Verlegen der Leitung nicht behindern.

Was ist eine Mehr­sparten­-Haus­einführung?

Beim Einbau einer Mehrsparten-Hauseinführung werden die Leitungen, z.B. für Strom, Gas und Wasser durch eine gemeinsame Öffnung in der Gebäudehülle in das Haus eingeführt.

Mehrsparten-Hauseinführungen sind für fast alle gängigen Netzanschlussvarianten und für verschiedene Gebäudeeintrittsstellen (Außenwand, Bodenplatte) verfügbar. Ob der Einbau in Ihrem Objekt möglich ist bzw. welches Fabrikat in Ihrem Netzgebiet zum Einsatz kommt, muss unbedingt im Vorfeld geklärt werden. Fragen dazu beantworten wir Ihnen gerne.

Was ist ein Rohbauteil bei einer Mehrsparten-Haus­einführung?

Eine Mehrsparten-Hauseinführung besteht aus einem sichtbar verbauten Installationsteil und einem Bauteil im Mauerwerk, das die Leerrohre für Gas, Wasser, Strom und Telekommunikation bündelt.

Wichtiger Hinweis:

Die Verwendung von Kunststoffleerrohren, wie z.B. Kanalgrundrohr (KG-Rohr), als Mauerdurchführung ist nicht zulässig.

Was ist eine Mehr­sparten-Hauseinführung für nicht unterkellerte Gebäude?

Eine Mehrsparten-Hauseinführung besteht aus einem sichtbar verbauten Installationsteil und einem Bauteil im Mauerwerk, das die Leerrohre für Gas, Wasser, Strom und Telekommunikation bündelt.

Woher bekomme ich das Rohbauteil für nicht unterkellerte Gebäude (FuBo)?

Lieferanten für Quadro-Secura Nova BP-R, das Rohbauteil für nicht unterkellerte Gebäude, sind:

www.fassbender-tenten.de
www.hti-handel.de
www.sf-bautec.de

Was ist eine Einsparten-Hauseinführung?

Sollte eine Sparte gewünscht werden, das Objekt jedoch keinen Keller haben, so ist hierfür eine Einsparten-Hauseinführung erforderlich. In diesem Fall muss das Rohbauteil E-BP-R der DOYMA Quadro-Secura Einsparten-Hauseinführung E-BP für nichtunterkellerte Gebäude beschafft und in die Bodenplatte eingebaut werden.

Außerdem muss das Installationsteil E-BP-I zur Abdichtung des Netzanschlusses zum Rohbauteil beschafft und zum Herstellungstermin bereitgestellt werden. Die Montage ist im Angebot enthalten.

Muss ich Genehmigungen bei den Straßenbaulastträgern selbst einholen?

Nein, die Genehmigung bei den Straßenbaulastträgern holen wir nach Ihrer Auftragserteilung ein.

Kann der Tiefbau für den Abwasserkanal auch für die Hausanschlüsse mitgenutzt werden?

Dies ist in der Regel nicht möglich, da der Abwasserkanal im zeitlichen Ablauf früher gelegt wird, Abwasser zudem deutlich tiefer liegt als die Netzanschlüsse für Wasser, Gas, Strom und Fernwärme und selten den gleichen Trassenverlauf hat.

Wie bekomme ich Strom oder Wasser in der Bauphase?

Im Portal wird der Bedarf nach Bauwasser bzw. Baustrom bei den jeweiligen Sparten abgefragt. Wenn Sie Baustrom und / oder Bauwasser benötigen, beantworten Sie diese Frage bitte mit ja. Wir werden dann die Möglichkeit prüfen und dies entsprechend bei der Angebotserstellung berücksichtigen.

Ob Sie vorhandene Anschlüsse für die Bauphase nutzen können, müssen wir im Einzelfall prüfen. Bitte kontaktieren Sie uns.

Inbetriebsetzung und Zählerstellung

Antworten zu Einbau, Ausbau und Inbetriebsetzung.

Bei wem bzw. wie beantrage ich Zählerstellung?

Die Zählerstellung können Sie gemeinsam mit Ihrem Fachinstallationsunternehmen über die Zählerabteilungen veranlassen.

Nachdem ein in das Verzeichnis des Netzbetreibers eingetragenes Fachinstallationsunternehmen die Installation im Gebäude fertiggestellt hat, gibt dieses in der Regel die Inbetriebsetzung und ggf. die Zählerstellung mit dem entsprechenden Vordruck in Auftrag.

Wie kann ich meine vorhandenen Zähler ausbauen lassen?

Den Zählerausbau können Sie über die Zählermontage veranlassen. Wir benötigen hierzu einen unterschriebenen formlosen schriftlichen Auftrag unter Angabe der Objektadresse und der Zählernummer. Die Zählerabholung ist für Sie kostenfrei. Bei Fragen helfen Ihnen die Zählerabteilungen gerne weiter.

Informationen für die Umstellung von Öl- auf Gasheizung

Die Gashausanschlussleitung wird grundsätzlich in die gleiche Trasse verlegt wie der schon bestehende Trinkwasserhausanschluss.

In der Regel wird eine Ausschachtung auf der Straße und eine an der Gebäude-
außenseite (jeweils ca. 1,5 m x 1,5 m) durchgeführt.

Sofern möglich wird die Gas-Hausanschlussleitung von Schacht zu Schacht grabenlos – mittels einer Pressung – verlegt, ansonsten mittels Graben.

Den Öltankausbau und einen eventuellen Restölaufkauf können Sie, wenn gewünscht, über eine Tankausbau- bzw. Tankreinigungsfirma beauftragen.

Rechtliches

Laut Energiewirtschaftsgesetz tragen die Betreiber eines Energienetzes vor Ort die Verantwortung dafür, die Gas- und Stromnetze zu bauen und zu betreiben. Dazu gehören auch die jeweiligen Netzanschlüsse. In einem Teil des Grundversorgungsgebiets der RheinEnergie ist die Rheinische NETZGesellschaft mbH der zuständige Netzbetreiber. Das Gebiet umfasst Köln, Lohmar (Strom und Gas), Rösrath (nur Gas) sowie Bornheim (nur Strom). In den weiteren von der RheinEnergie betreuten Grundversorgungsgebieten fungiert die innogy Netze Deutschland GmbH als der Netzbetreiber. Das gilt für Pulheim, Frechen, Hürth, Wesseling, Alfter, Wachtberg, Königswinter, Sankt Augustin und Langenfeld. Beide Netzbetreiber haben die RheinEnergie damit beauftragt, alle Dienstleistungen zu erbringen, die mit dem Netzanschluss verbunden sind. Diesen Service leistet die RheinEnergie somit im Namen und auf Rechnung des jeweils zuständigen Netzbetreibers.