Strom und Wärme aus einer Anlage

Aus eins mach zwei: Nach diesem Prinzip funktioniert die umweltschonende Kraft-Wärme-Kopplung (kurz: KWK). In einer KWK-Anlage nutzen wir die Abwärme, die bei der Stromproduktion entsteht, zur Wärme- und erneuten Stromgewinnung. Dadurch werden bis zu 87 Prozent der eingesetzten Energie genutzt. Hinzu kommt, dass mithilfe moderner Gas-und-Dampfturbinen-Anlagen jährlich bis zu eine Million Tonnen CO2 eingespart werden können. In Niehl, Merkenich und Merheim setzen wir schon seit Jahrzehnten auf Kraft-Wärme-Kopplung.

Unsere Kraft-Wärme-Kopplungs­anlagen
Gas-und-Dampf­turbinen-Anlagen
Modernste Erzeugungstechnik

Gas-und-Dampfturbinen-Anlagen (GuD-Anlagen) entsprechen der modernsten Erzeugungstechnik, die die Kraftwerkshersteller für Kraft-Wärme-Kopplung gegenwärtig anzubieten haben. Die Gasturbine in der GuD-Anlage funktioniert ähnlich wie ein Flugzeugtriebwerk und verdichtet Verbrennungsluft und Erdgas. Sie treibt einen Generator an und so entsteht Strom.

Die heißen Abgase leisten wertvolle Arbeit: In einem Abhitzekessel erwärmen sie Wasser. Der entstehende Wasserdampf bringt eine Dampfturbine auf Touren, die wiederum den Generator antreibt.

Für die Produktion von Fernwärme zapfen die Kraftwerker an der Dampfturbine einen Teil des Dampfs ab und leiten ihn auf einen Wärmetauscher. Dort überträgt der heiße Dampf seine Wärmeenergie auf das Wasser in den Fernwärmerohren.

Aktuelle Informationen zu unserem Programm „Energie & Klima 2030“ Newsletter abonnieren
Das könnte Sie auch interessieren