Grundlagenvereinbarung von den Vorständen beider Unternehmen unterzeichnet.

Westenergie und RheinEnergie wollen im Rheinland stärker kooperieren. Ziel der Zusammenarbeit ist, die dynamische rheinische Region weiter zu stärken. Beide Partner bringen dabei ihre jeweiligen Stärken mit ein: Westenergie als leistungsfähiger Infrastrukturpartner für mittelgroße und kleinere Stadtwerke, die RheinEnergie mit ihrer regionalen Ausrichtung und ihren Geschäftsmodellen für städtische Zentren.

"Im dynamischen rheinischen Wirtschaftsraum wollen wir gemeinsam die passenden Lösungen entwickeln und arbeitsteilig auf die Straße bringen. Wir verfügen über unterschiedliche Stärken, und die führen wir mit der geplanten Kooperation zusammen. Das bietet zusätzliche Chancen für die kommunalen Partner und Stadtwerke der Region, mit denen wir seit vielen Jahren vertrauensvoll und zukunftsgerichtet zusammenarbeiten", betonte Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie.

"Gemeinsam wollen wir sicherstellen, dass unsere Lösungen zu den Bedürfnissen von Kommunen und Kunden gleichermaßen passen: Dort, wo einheitliche, zum Beispiel digitale, Lösungen gefragt sind, entwickeln wir sie zusammen. Dort, wo unterschiedliche Anforderungen für Wohnen, Gewerbe, Mobilität, Logistik, Datenkommunikation oder Trinkwasserversorgung gestellt werden, entwickeln wir differenzierte Antworten im gemeinsamen regionalen Raum", unterstrich Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie, den Plan.

Bestandteil der Kooperation ist auch, einzelne Stadtwerke-Beteiligungen der beiden Partner in der rhenag zusammenzuführen. Hierzu wird ab sofort das Gespräch mit den Beteiligungen gesucht. Es ist geplant, dass die RheinEnergie die Mehrheit an der rhenag übernimmt und Westenergie mit einem starken Anteil vertreten bleibt. Weiterhin ist vorgesehen, dass Westenergie ihre Anteile an der RheinEnergie moderat erhöht. Westenergie und RheinEnergie haben mit Zustimmung ihrer Aufsichtsgremien eine entsprechende Absichtsvereinbarung unterzeichnet. Auf dieser Grundlage werden die weiteren Details der Kooperation ausgearbeitet, die zu Beginn 2022 operativ starten soll.

Die Westenergie AG ist zum 1.10.2020 aus der innogy SE hervorgegangen und hat deren Beteiligung an der RheinEnergie (derzeit 20 Prozent) übernommen. Die RheinEnergie hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2002 zu einem der großen, mehrheitlich kommunal geführten Regionalversorger in Deutschland entwickelt.