Ab dem 1. April 2020 gelten bei der RheinEnergie AG neue Preise für Privat- und Gewerbekunden bei der Versorgung mit Strom. Die Anpassungen betreffen nur die Arbeitspreise für die verbrauchten Kilowattstunden, sowohl in der Grundversorgung als auch in den Verträgen FairRegio plus und TradeRegio plus. Die Grundpreise und die Zählerpreise bleiben stabil. Für einen Musterkunden (3.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch) steigt der Strompreis im Tarif FairRegio plus im Netzgebiet der Rheinischen Netzgesellschaft (RNG) um 4,83 Euro pro Monat (rund 7,3 Prozent). Ein Kunde im selben Tarif mit einem Durchschnittsverbrauch von 3.000 Kilowattstunden pro Jahr im Westnetz-Gebiet zahlt ab dem 1. April rund 5,45 Euro pro Monat (rd. 8,3 Prozent) mehr. Die Erdgaspreise der RheinEnergie bleiben unverändert.

Der Strompreis ist gekennzeichnet von gestiegenen Beschaffungskosten und den seit dem 1. Januar gestiegenen Netznutzungsentgelten, einer gestiegenen Erneuerbare-Energie-Umlage, der gestiegenen sogenannten "Paragraf-19-Umlage" und einer höheren Umlage für sogenannte abschaltbare Lasten. Dies wird durch leicht sinkende andere Umlagen (KWK-Umlage) nicht kompensiert.

Die RheinEnergie bleibt mit ihren Strompreisen auch nach der Erhöhung im überregionalen Preisvergleich im Mittelfeld. Denn viele andere Lieferanten haben ihre Strompreise bereits im Januar 2020 erhöht oder werden zeitgleich mit der RheinEnergie erhöhen.

Alle Kunden, die von einer Preisänderung betroffen sind, erhalten in den kommenden Tagen ein individuelles Schreiben mit weiteren Informationen rund um die Preisanpassung.

Wegen unterschiedlicher Netzentgelte weichen die Preise in den einzelnen Netzgebieten leicht voneinander ab. Zum 1. April ändert die RheinEnergie auch ihre Ergänzenden Bedingungen für die Stromlieferung. Dies betrifft vor allem die Verzugspauschalen, das sind Kosten, die entstehen können, wenn Kunden ihre Rechnung nicht oder nicht rechtzeitig zahlen. Diese Kostenbestandteile sinken mehrheitlich.