25.11.2019

Förderplattform RheinStart - 38 Projekte im Online-Voting

Die erste Bewerbungsphase auf der neuen Sponsoring-Plattform RheinStart ist beendet. Im Online-Voting entscheidet sich nun bis zum 9. Dezember, welche der Projekte am meisten Stimmen bekommen. Die Regel: Je größer die Zustimmung, desto höher die Wahrscheinlichkeit, das beantragte Sponsorengeld zu erhalten.

Auf der neuen Förderplattform der RheinEnergie, RheinStart, hat die heiße Phase begonnen. Bis zum 18. November 2019 konnten Vereine, Schulen und gemeinwohlorientierte Initiativen online ihre nachhaltigen Projektideen einreichen und sich so um Sponsorengelder von bis zu 3.000 Euro bewerben. 38 Projektvorhaben sind auf der Plattform eingegangen. Und sie alle zahlen auf mindestens eines von fünf ausgewählten Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen ein.

Vielfältige Projektvorhaben

"Wir freuen uns, dass unser Angebot am Ende so viele Menschen zum Mitmachen bewogen hat", sagt Elfgard Pfahlbusch von der RheinEnergie, die RheinStart gemeinsam mit ihrer Kollegin Hannah Hermanns leitet. "Wir waren auch von der Vielfalt der Projektvorhaben begeistert", ergänzt Hermanns. Es gebe mehrere Anträge für Trinkwasserspender oder Anlagen für eine saubere Energiegewinnung. Auch eine Ladesäule für Elektrofahrräder an der Uni Köln solle gefördert werden. "Darüber hinaus gibt es weitere spannende Vorhaben: etwa ein Theaterstück für kleine Klimaschützer, ein Stipendium für naturwissenschaftlich-technisch begeisterte Mädchen oder eine Veranstaltungsreihe zur Nachhaltigkeit. Und sogar ein Fridays-for-Futures-Musical von und für Schüler ist mit dabei."

Im nächsten Schritt geht es für die Initiatoren darum, bis zum 9. Dezember möglichst viele Unterstützerinnen und Unterstützer für das eigene Projekt zu begeistern. So lange nämlich ist das Online-Voting unter rheinstart.org freigeschaltet. Und das entscheidet über die Vergabe der Sponsorengelder. Das Besondere? Die Stimmabgabe kann einmal täglich erfolgen. Es lohnt sich also, Vereinsmitglieder, Freunde und Unterstützer möglichst häufig zu mobilisieren. "Wir sind sehr gespannt, wie sich das Online-Voting entwickelt", sagt Pfahlbusch.