28.06.2019

stromodul steht mit fünf Energieversorgern vor der Produkteinführung

Die RheinEnergie und die Stadtwerke Soest haben Anfang des Jahres die Einführung der neuen Plattform stromodul bekannt gegeben. Im Nachgang dazu hat die neue Plattform großes Interesse bei zahlreichen Stadtwerken in Deutschland geweckt. Der Pilotphase, die in diesem Frühjahr gestartet ist, haben sich nun neben den Stadtwerken Soest und der AggerEnergie aus dem Oberbergischen auch die STAWAG aus Aachen, die Energieversorgung Mittelrhein (evm) aus Koblenz und die Stadtwerke Arnsberg angeschlossen.

Gemeinsam mit der RheinEnergie werden die Energieversorger im Laufe des Jahres stromodul sukzessive in ihr Produktportfolio aufnehmen. "Wir haben mit stromodul voll ins Schwarze getroffen. In den vergangenen Monaten haben wir sehr vielen Stadtwerken unsere Lösung zeigen können. Nun freue ich mich auf die bevorstehende Produkteinführung mit den ersten Unternehmen", sagt Dr. Andreas Schmitt, Leiter Portfoliomanagement bei der RheinEnergie Trading GmbH.

Die neue Plattform stromodul bringt Stromerzeuger, die Strom aus dezentralen Anlagen erzeugen, direkt mit den Abnehmern zusammen. Die RheinEnergie und die Stadtwerke Soest stellen die Plattform als White-Label-Lösung für Stadtwerke in Deutschland zur Verfügung. stromodul bietet den Kunden die Möglichkeit, ihre individuelle Wunschstromlieferung aus Erzeugungsanlagen in der Region zusammenzustellen. Zudem können sie den Einspeiseverlauf und die Abdeckung ihres Strommixes aus den gewählten Anlagen nachvollziehen. Die RheinEnergie und die Stadtwerke Soest administrieren die Plattform und vermarkten die Erzeugungsanlagen. Die Vertragsbeziehung zwischen dem Stadtwerk und dem Kunden bleibt weiterhin bestehen. "Viele Stadtwerke, mit denen wir gesprochen haben, sind von der funktionalen und technischen Umsetzung sowie vor allem von der einfachen Einbindung der Plattform in die Stadtwerkeumgebung überzeugt", betont Stefan Lank, der bei der RheinEnergie die Produkteinführung bei den Stadtwerken leitet. "Fokusthemen in der Umsetzung sind neben der Plattformanbindung selbst die Handlungsfelder Marketing & Vertrieb, Erzeugungsvermarktung und Regionalnachweis-Management", fügte Stefan Lank an.

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