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Business to business.
Die RheinEnergie bietet besondere Services für Geschäftskunden.

Fernwärme: Dienstleistung am Kunden und an der Umwelt

Die Kölner Universität, der Westdeutsche Rundfunk, Schulen, Museen, Krankenhäuser, Gewerbe- und Industriegebäude, Büros, Hotels, Kaufhäuser und Geschäfte in der Innenstadt, das Uni-Center sowie zahlreiche Wohnhäuser: Sie alle erhalten Fernwärme von der RheinEnergie. Insgesamt sind es zurzeit rund 6.300 Anschlüsse. Der bisher erreichte Anschlusswert beträgt 1.088 Megawatt (MW). Das entspricht dem Raumwärmebedarf von rund 250.000 Wohnungen mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von 70 Quadratmetern.

Die Kraft-Wärme-Kopplung

Technisch betrachtet ist Fernwärme nichts anderes als eine auf ganze Stadtteile ausgedehnte riesige Zentralheizung. Sie ersetzt Heizungsanlagen in den Häusern durch einen großen zentralen Heizkessel im Heizwerk oder Heizkraftwerk. In den Heizkraftwerken wird die Fernwärme rationell und umweltschonend zusammen mit Strom nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt: Der im Heizkessel erzeugte Dampf treibt die Turbine zur Stromerzeugung an. Ein Teil des Dampfes wird aus der Turbine abgezweigt und zu einem Wärmetauscher gelenkt. Dort gibt er seine Restwärme an das Wasser der Fernwärmeleitung ab. Die Fernwärmerohre liegen paarweise in der Erde. In einer Vorlaufleitung fließt das im Heizkraftwerk erhitzte Wasser in die Häuser und gelangt dort direkt oder - in den meisten Fällen - über einen Wärmetauscher in das hausinterne Heizsystem.

Durch die kombinierte Produktion von Strom und Wärme wird die eingesetzte Energie zu 85 Prozent und mehr ausgenutzt. In Köln wird durch die Kraft-Wärme-Kopplung jedes Jahr Primärenergie eingespart, die in der Menge knapp 80 Millionen Kubikmetern Erdgas entspricht. Und wo weniger Brennstoffe verfeuert werden, fallen auch weniger Schadstoffe an. So entlastet die Kraft-Wärme-Kopplung die Kölner Luft erheblich von Schadstoffen und vermindert den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid.

Nach der Energieeinsparverordnung müssen Fernwärmeversorgungsunternehmen ihren Primärenergiefaktor der Fernwärmeversorgung berechnen und zertifizieren lassen. Unsere Fernwärmeversorgung wurde von der Fachhochschule begutachtet. Sie ermittelte einen sehr günstigen Primärenergiefaktor von 0,24.

Ein besonderes Bauwerk: Der begehbare Fernwärmetunnel unter dem Rhein verbindet das linksrheinische Fernwärmenetz in der Innenstadt mit dem rechtsrheinischen in Deutz.

Von 1980 bis 2004 konnte die RheinEnergie den Schwefeldioxidausstoß ihrer Heizkraftwerke und Heizwerke von rund 3.000 Tonnen pro Jahr auf rund 107 Tonnen pro Jahr senken. Bei den Stickoxiden haben wir die Emissionen von rund 5.400 Tonnen pro Jahr auf unter 1.000 Tonnen gesenkt.

Liegt eine Fernwärmeleitung in der Straße, ist der Hausanschluss relativ einfach. Die RheinEnergie verlegt eine Anschlussleitung bis in den Heizungskeller. Die alte Heizzentrale wird durch eine moderne Fernwärmekompaktstation ersetzt. Das übrige Heizsystem bleibt grundsätzlich unverändert, auch bei zentraler Warmwasserversorgung.

Die Fernwärmenetze der RheinEnergie haben heute eine Länge von rund 266 Kilometern.
Das Unternehmen kann allerdings nur die Stadtteile wirtschaftlich mit Fernwärme versorgen, die über eine ausreichende Wärmedichte verfügen. Fernwärmeversorgung erfordert einen hohen Kapitaleinsatz. So entfallen mehr als drei Viertel der Gesamtkosten auf die Kapitalkosten der Verteilnetze und Heizkraftwerke, die auch dann anfallen, wenn im Sommer wenig Fernwärme abgenommen wird.
Fernwärme zahlt sich aus

Fernwärme ist nicht nur umweltschonend und energiesparend, sie bietet viele Vorteile, die sich für den Kunden direkt auszahlen. Denn vom Energiebedarf eines Haushalts durchschnittlicher Größe entfallen rund 90 Prozent auf die Raumheizung und Warmwasserbereitung. Ein Grund, einmal auf die Vorteile der Fernwärme zu blicken:

  • Fernwärme ist sicher, sauber und komfortabel: Es findet keinerlei Verbrennung im Haus statt,
  • Fernwärme ist kostensparend. Die zahlreichen und regelmäßigen Wartungs- und Reparaturkosten entfallen (Brennereinstellung, Kessel- und Tankreinigung, Kaminfeger, Versicherung),
  • Fernwärme ist platzsparend. Was vorher als Brennstoff-Vorratskeller diente, können Sie nach der Umstellung auf Fernwärme als Sauna oder Hobbyraum nutzen,
  • Fernwärme ist versorgungssicher.

In Heizkraftwerken kann die jeweils günstigste Energie rationell und umweltschonend eingesetzt werden. Das macht unabhängig von nicht vorhersehbaren Entwicklungen des Energiemarktes und saisonalen Preisschwankungen.

Im Vergleich zu anderen Fernwärmeversorgern in der Bundesrepublik liegen die Fernwärmepreise in Köln im unteren Drittel; und das, obwohl der Ausbau der Fernwärmeleitungen in Köln nicht wie andernorts mit staatlichen Fördermitteln subventioniert wird.

Gerne geben Ihnen unsere Energieberater wertvolle Tipps für die Umstellung auf Fernwärme.


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