Ausbau des Fernwärmenetzes
Fernwärme ist komfortabel – und vor allem klimaschonend. Wir produzieren sie nämlich durch Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei produzieren wir gleichzeitig Strom und Wärme. Die eingesetzte Energie nutzen wir zu etwa 85 Prozent. Es fallen weniger Schadstoffe an und der CO2-Ausstoß vermindert sich erheblich.
Gute Gründe, den Anteil der Fernwärme in der Stadt weiter auszubauen. Zurzeit bestehen bereits über 6.700 Anschlüsse mit einer Gesamtleistung von etwa 1.300 Megawatt. Im Rahmen von Energie & Klima 2020 möchten wir pro Jahr zusätzlich zehn Megawatt Anschlussleistung hinzugewinnen. Das entspricht der Wärmeversorgung von jeweils rund 1.000 Einfamilienhäuser oder 2.000 Haushalten.

Gezielte Netzerweiterung:
Mit der Verlegung neuer Fernwärmeleitungen sind höhere Investitionen erforderlich. Dank des Förderprogramms der RheinEnergie können nun auch mehr kleinere Projekte umgesetzt werden..
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Durch die Fördermittel aus dem Programm Energie & Klima 2020 konnten wir in der Kölner Innenstadt, wo bereits eine fast 70-prozentige Netzabdeckung besteht, neue Kunden hinzugewinnen. Viele Eigentümer von Immobilien mit einer relativ geringen Wärmeleistung, für die ein Anschluss ansonsten nicht wirtschaftlich ist, profitieren davon besonders.
Parallel zum Rhein haben wir im Zuge des Anschlusses der "Cologne Oval Offices" 750 Meter neue Fernwärmeleitungen verlegt, um bei Bedarf neue Kunden im Stadtteil Bayenthal zügig ans Netz nehmen zu können. Außerdem ist geplant, entlang der Vorgebirgstraße und ihrer Parallelstraßen in Köln-Zollstock rund zwei Kilometer neue Hauptversorgungsleitungen vorzustrecken. Ziel ist, das neue Wohn- und Gewerbegebiet anzuschließen, das auf dem ehemaligen DuPont-Gelände auf rund 50.000 Quadratmetern entstehen wird. Die RheinEnergie wird bis Ende 2010 den verantwortlichen Wohnungsgesellschaften eine Gesamtwärmeleistung von über einem Megawatt zur Verfügung stellen. Damit können mehr als 250 Wohneinheiten versorgt werden.
Gewinnung neuer Geschäftskunden:
Die Universität zu Kölnund der WDR: sie setzen längst auf Fernwärme – und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
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Die "Cologne Oval Offices" befinden sich in Kölns erstem Bürogebäude, das unter anderem dank der Vorteile der Fernwärmeversorgung mit dem "EU Green Building"-Siegel für seine nachhaltige Bauweise ausgezeichnet wurde.Den Komplex versorgt die RheinEnergie mit einer Anschlussleistung von über einem Megawatt – gefördert durch Energie & Klima 2020.
Auch die Ford Werke in Köln versorgt sie mit Fernwärme und Prozessdampf. Das Heizkraftwerk in Merkenich liefert dem benachbarten Automobilhersteller die sichere und saubere Energie. Dadurch spart Ford zusätzlich 5.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ein.
Die Deutz AG erhält von der RheinEnergie Industriewärme – eine Weiterentwicklung des Produkts der Fernwärme. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Fernwärmenetz Innenstadt. Jährlich spart der Motorenbauer 3.700 Tonnen CO2 ein.
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