Ausbau erneuerbarer Energie
Der klimaschonenden Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse gehört die Zukunft – deshalb setzen wir verstärkt auf diese Technologien. Es ist uns gelungen, zwischen 2007 und 2009 den Anteil der erneuerbaren Energiequellen an der Energieerzeugung von unter einem auf knapp 15 Prozent zu steigern. Ein großer Teil davon geht auf das Konto des regulären Geschäfts. Zusätzliche Erfolge haben wir mit Fördermitteln aus dem Programm Energie & Klima 2020 erzielt.
Solarenergie:
Ob Neubau von Photovoltaikanlagen in Köln oder Beteiligung an einem Solarthermiekraftwerk in Spanien – die RheinEnergie nutzt immer häufiger die Kraft der Sonne.
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Mit der Beteiligung an einer 50-Megawatt-Solarthermieanlage im südspanischen Granada investierte die RheinEnergie Mitte 2009 erstmals „im großen Stil“ in die Sonnenenergie. Das derzeit noch im Bau befindliche Kraftwerk wird eine Leistung von 50 Megawatt erzielen. Damit lassen sich rund 65.000 Haushalte versorgen. Der Anteil der RheinEnergie alleine führt zu einer Ersparnis von circa 12.500 Tonnen CO2 pro Jahr.
Ein weiteres attraktives Solar-Projekt, an dem sich der regionale Energieversorger beteiligte, ist der Bau einer fußballfeldgroßen Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Cargo Service Centers am Flughafen Köln/Bonn. Sie erzeugt mit ihren 1.685 Modulen genug Strom, um rund 110 Kölner Haushalte emissionsfrei mit Energie zu versorgen. Rund 135 Tonnen CO2 sparen die Betreiber Energiebau Solarstromsysteme GmbH und die RheinEnergie mit dieser Anlage ein.
Unter dem Motto „Solarenergie macht Schule“ bezuschusste die RheinEnergie außerdem insgesamt 19 Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren und anderen Bildungseinrichtungen rund um Köln. Das Ergebnis: etwa 269.189 Kilowattstunden klimafreundlicher Strom und ein positiver pädagogischer Effekt. Denn die Anlagen eignen sich hervorragend dazu, Schülern das Thema „Energie und Klimaschutz“ näher zu bringen.
Um weitere Informationen zu den Photovoltaikanlagen zu erhalten, bewegen Sie die Maus über die Punkte in der Karte.

Windenergie:
Mit hohen Investitionen stieg die RheinEnergie 2009 neu in die Windenergiebranche ein und spart so kräftig CO2 ein.
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Am 26. Juni 2009 wurde ein Kaufvertrag zum Erwerb von 19 Windparks mit einer Gesamtkapazität von 100,6 MW unterzeichnet. 80 MW der Windenergieanlagen waren damals bereits in Betrieb, gut 20 MW wurden bzw. werden bis Anfang 2010 fertig gestellt. Das Windparkportfolio wird jährlich etwa 200 Mio. kWh Strom produzieren, was dem Verbrauch von 80.000 Haushalten entspricht.
Zusammen tragen sie zu einer dauerhaften Verminderung von rund 100.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr bei. Der Kauf weiterer Windkraftanlagen ist bereits in Planung – schließlich gibt es davon eine ganze Menge. Rund 20.000 Windräder drehen sich allein auf deutschem Boden, knapp 1.000 Anlagen kommen jährlich hinzu.

Bioenergie:
Auch Pflanzen und organischer Abfall enthalten viel Energie. Daher investieren wir in Biogasanlagen in der Region.
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Unser Biogasprodukt: ErdgasBio+
Aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenes Bioerdgas erweitert seit Frühjahr 2009 unsere "grüne" Produktpalette. Zu einem günstigen Pauschalpreis konnten sich unsere Kunden ein Kontingent von 1.000 Kilowattstunden ErdgasBio+ sichern. Genug, um rund fünf Prozent des Heizenergiebedarfs eines durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalts zu decken und damit ihren Ausstoß von Kohlendioxid um 200 Kilogramm pro Jahr zu verringern. Deshalb möchten wir, je nach Verfügbarkeit und Bedarf, auch künftig solche Kontingente einkaufen und anbieten.
Aufbereitung von Biogas auf Erdgasqualität
Alternativ zur Aufbereitung von Biogas zu Bioerdgas, lässt sich der in Biogasanlagen gewonnene Rohstoff auch direkt in einem Blockheizkraftwerk verstromen. Auf diese Weise erzeugt die Biogasanlage in Euskirchen-Schornbusch, an der wir mit 40 Prozent beteiligt sind, rund ein Megawatt Strom. Insgesamt 3.200 Haushalte lassen sich damit CO2-neutral versorgen.
Strom und Wärme aus Biogas: Biogasanlage Randkanal-Nord
Rund 3.800 Haushalte kommen hinzu, wenn die neue Biogasanlage am Randkanal-Nord ihren Betrieb aufnimmt. Das Besondere an der geplanten Anlage: Sie wird neben Strom, auch Wärme erzeugen. Insgesamt 600 Wohnungen sollen zukünftig mit der beim Verstromen entstehenden Abwärme beheizt werden.
Damit wäre diese Anlage eine der effizientesten und umweltfreundlichsten Biogasanlagen in Deutschland.
Energie aus Holz: Energiewald
Die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen als alternative Energieträger untersuchen wir im "Energiewald" in Köln-Marsdorf. Dort pflanzen wir besonders schnell wachsende Bäume an, die in kurzen Zeitintervallen (ca. alle drei Jahre) geerntet, zu Hackschnitzeln verarbeitet und für die CO2-neutrale Erzeugung von Strom und Wärme eingesetzt werden. CO2-neutral deshalb, weil bei der Verbrennung des Holzes die gleiche Menge Kohlendioxid entsteht, wie die Bäume während ihres Wachstums aufgenommen haben. Konkret spart dieser "Energiewald" im Vergleich zu Heizöl rund 70.000 kg CO2 ein, was umgerechnet etwa 27.000 Litern Heizöl pro Jahr entspricht.
Der von der RheinEnergie finanzierte "Energiewald" ist Bestandteil des so genannten Waldlabors, das seit Ende März 2010 im äußeren Grüngürtel an der Bachemer Landstraße entsteht. Dieses soll neue Eindrücke und Erkenntnisse über den Wald der Zukunft präsentieren und besteht aus vier Bereichen: dem Wandel-, Energie-, Klima- und Wildniswald.
> Plan Energiewald
> Mehr zum Waldlabor

Grüner Strom:
Günstig und klimaschonend: Für einen geringen Aufschlag bieten wir Kunden CO2-neutralen Strom – garantiert aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen gewonnen.
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Immer mehr Kunden wählen grün – zumindest wenn es um ihren Strom geht. Wir erleichtern den Umstieg: mit unserem Produkt KlimaStrom. Gerade einmal einen Euro kostet Klimastrom zusätzlich pro Monat im Vergleich zur Grundversorgung – dafür gibt es Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen. Erzeugt wird er derzeit in zwei Wasserkraftwerken in Norwegen. Das bezeugt auch der TÜV Rheinland, der unser Ökostromangebot regelmäßig prüft und zertifiziert.
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