Sie haben kein javascript in Ihrem Browser aktiviert! Unsere Seite kann Ihnen deswegen nicht korrekt angezeigt werden! Bitte nutzen Sie zur Navigation unsere Sitemap.

Suche
Hauptverwaltung der RheinEnergie AG in Köln-Ehrenfeld.

Erneuerbare Energie als Baustein der Erzeugung

Nachhaltige Versorgung, sparsamer Brennstoffeinsatz und die Schonung der Umwelt stehen seit Jahrzehnten auf dem Programm der RheinEnergie. Darüber hinaus haben wir uns als Ziel gesetzt, unser Engagement in Bezug auf erneuerbare Energie weiter zu verstärken, denn Investitionen auf diesem Feld sind Teil der Zukunftssicherung. Die RheinEnergie konzentriert sich bei ihrem Engagement auf

  • den Aufbau nennenswerter Erzeugungskapazitäten auf dem Feld Bioenergie
  • den Einkauf von Biomethan (aus Biogasanlagen), unter anderem um Kunden ein interessantes Produkt für „erneuerbare Wärme“ anbieten zu können und
  • Unterstützung auf dem Feld Photovoltaik.

Für die Sparte Bioenergie steht die RheinEnergie derzeit in Verhandlung mit verschiedenen geeigneten Partnern. Mittelfristig wollen wir ein Prozent unserer Eigenerzeugung aus Bioenergie bestreiten. Die Photovoltaikanlagen finanzieren sich aus Mitteln des Ökostromprodukts "energreen". Sie dienen vornehmlich als Praxisobjekte für den Schulunterricht und sollen dazu beitragen, der heranwachsenden Generation Wissen rund um das Thema erneuerbare Energie praktisch zu vermitteln.
> energreen

Bioenergie - wirtschaftliche Lösungen für heute

BiogasanlageUnter Bioenergie fallen Biogas sowie Flüssig- oder Festbrennstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, deren Nutzung als klimafreundlich gilt. Konkret schließt das ein: Biogas (vor allem aus landwirtschaftlichen Produkten), Pflanzenöle oder auch Holz. Gemeinsam mit Partnern, vor allem aus der Landwirtschaft, wollen wir in den kommenden Jahren entsprechende Erzeugungskapazitäten aufbauen und wirtschaftlich nutzen. Bioenergie birgt enormes Entwicklungspotenzial, daher werden die Projekte vom Gesetzgeber gefördert. In bestimmten Größen sind die Anlagen schon heute sehr wirtschaftlich. Für entsprechende Projekte stellen wir bis 2010 jährlich zwei Millionen Euro bereit.

Biogas

Für das Biogasprojekt am nördlichen Kölner Stadtrand (Randkanal-Nord) beantragen wir derzeit eine baurechtliche Genehmigung. Für die Biogasanlage erstellt ein von der RheinEnergie beauftragtes Planungsunternehmen eine Genehmigungsplanung. Bis zu 1.000 Kilowatt Strom kann die neue Anlage erzeugen. Das entspricht dem Bedarf von 2.800 privaten Haushalten. Die entstehende Abwärme soll vollständig über das Wärmenetz der Energieversorgung Dormagen zur Beheizung großer Wohngebiete im Stadtteil Dormagen-Hackenbroich genutzt werden.

In einer zweiten Anlage in Lohmar sollen als Rohstoffe Gülle und Mist aus Betrieben mit Viehhaltung sowie Reststoffe aus der Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung zum Einsatz kommen. Der Strom der 700 kW-Anlage deckt den Bedarf von rund 2.000 Haushalten. Die in der Biogasanlage entstehende Wärme soll an ein vor Ort ansässiges großes Industrieunternehmen geliefert werden.

Darüber hinaus plant die RheinEnergie eine Beteiligung an einer leistungsstarken Biogasanlage im Kreis Euskirchen.

Auch das Thema Brennstoffzelle ist bei der RheinEnergie besetzt. Zusammen mit den Stadtentwässerungsbetrieben Köln betreiben wir seit sechs Jahren am Klärwerk Rodenkirchen eine Brennstoffzelle, die mittels Klärgas Strom erzeugt. Sie ging als EXPO2000-Projekt in Betrieb. Mit 40.000 Betriebsstunden gehört sie zu den weltweit erfolgreichsten Projekten dieser Art. Nach einer Generalinstandsetzung des Zellstapels beim Hersteller in den USA ist die Anlage nun für die nächsten Jahre betriebsbereit. Eine Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglichte den Weiterbetrieb der Anlage.

Biomethan

Bestimmte Regionen Deutschlands sind für den Einsatz von Biogasanlagen besser geeignet als die Kölner Region. Die RheinEnergie ist sehr an der Zusammenarbeit mit Biogasanlagenbetreibern in diesen Regionen interessiert, die das erzeugte Biogas technisch so aufbereiten, dass es Erdgasqualität erlangt. Dieses Biomethan (oder Bioerdgas) ist im Vergleich zu Erdgas nicht fossil und trägt somit durch seine Verbrennung auch nicht zur weltweiten Klimaänderung bei. Wir planen, unseren Kunden das Biomethan mittelfristig zur Wärmeerzeugung zur Verfügung zu stellen.

Photovoltaik - unerschöpfliche Energie von morgen

Der Aufbau von Photovoltaikanlagen auf Schulen und anderen Bildungseinrichtungen ist der zweite Baustein des RheinEnergie-Konzepts zur erneuerbaren Energie. Solarmodule wandeln das einfallende Sonnenlicht direkt in elektrische Energie um.

Ein wirtschaftlicher Einsatz ist abgesehen von Insellösungen in unseren Breitengraden zum heutigen Zeitpunkt kaum möglich. Trotzdem verdient die Photovoltaik im Hinblick auf die Zukunft besondere Aufmerksamkeit und Förderung. Sonnenstrom zu fördern ist auch deshalb sinnvoll, weil er auf breite Zustimmung stößt und sich hervorragend eignet, um Kinder und Jugendliche für das Thema Energie zu interessieren.

Photovoltaikanlage, EumeniusstraßeDie Anlagen dienen als Lern- und Anschauungsobjekte für den Schulunterricht. In die Projekte fließen die treuhänderisch eingenommenen "Ökostrombeträge": Seit 1999 bietet die RheinEnergie den Ökostrom "energreen" an. Damit verpflichtet sie sich, einen vom Kunden freiwillig gezahlten Mehrpreis in den Ausbau erneuerbarer Energie zu investieren. Die eingenommenen Beträge stockt die RheinEnergie so weit auf, dass jährlich eine Investitionssumme von bis zu 100.000 Euro zur Verfügung steht.

Erste installierte Photovoltaikanlagen befinden sich auf dem Dach

  • des Gymnasiums Kreuzgasse in Köln-Mitte
  • der berufsbildenden Schule Eumeniusstraße in Köln-Deutz
  • der Europaschule in Köln-Raderthal
  • der Steyler Mission in Sankt Augustin
  • der St.-Anna-Grundschule in Alfter
  • des Gymnasiums Kopernikusstraße in Niederkassel
  • der AbenteuerHallen in Köln-Kalk
  • der Grundschule Donrath, Lohmar
  • der Realschule Hackenbroicher Straße in Pulheim
  • der Montessori-Grundschule in Köln-Ossendorf
  • des Kinder- und Jugendmuseums Glashütte in Köln-Porz

In den nächsten Monaten in Betrieb genommen werden Photovoltaikanlagen auf dem Dach

  • der Kindertagesstätte St.Dionysius in Hürth-Gleuel
  • der Ringschule in Frechen

Um weitere Informationen zu den Photovoltaikanlagen zu erhalten, rollen Sie mit der Maus über die Punkte in der Karte.

------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------ ------------
 
 
Energieberatung

Zuverlässig versorgt und gut beraten. Wir helfen Ihnen, Energie sinnvoll einzusetzen und beantworten Ihre Fragen. Nutzen Sie die Angebote unserer Energieberater.

> Beratung
Stromtarife

Wir richten uns ganz nach Ihnen: Wählen Sie den für Sie geeigneten Stromtarif - nach Preis, Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist und Zahlungsmodalitäten. Wir helfen Ihnen gerne bei der

> Produktauswahl
Scheckheft