Der Energieausweis für Wohngebäude
Beim Kauf eines Autos oder einer Waschmaschine spielt der Energiebedarf eine große Rolle. Wer dagegen eine Wohnung oder ein Haus mietet oder kauft, kennt den Energiebedarf der Immobilie oft nicht. Dabei geht es gerade beim Energieverbrauch um eine Menge Geld.
Abhilfe schafft jetzt der Energieausweis, der den Energiebedarf eines Hauses aufzeigt. Den Ausweis müssen Eigentümer einer Immobilie den zukünftigen Mietern oder Käufern vorlegen. Diese können dann die zu erwartenden Heizkosten besser abschätzen. Der Energieausweis wird zur wertvollen Entscheidungshilfe: Wer clever kauft oder mietet, kann dauerhaft Energiekosten sparen!
Für die Hausbesitzer ist die Verpflichtung ein Anreiz, ihre Objekte auf dem neuesten Stand der Bau- und Heizungstechnik zu halten, damit der Energiebedarf möglichst niedrig bleibt. Ein sparsames und fachgerecht saniertes Haus hat künftig klare Wettbewerbsvorteile gegenüber einem nicht sanierten Gebäude mit hohem Heizenergiebedarf.
Es gibt zwei Arten von Energieausweis:
Der Bedarfsausweis zeigt den Energiebedarf anhand von Gebäudeeigenschaften, wie der Dämmung von Wänden und Fenstern und der Qualität der Heizanlage. Er kostet zum Beispiel für ein Einfamilienhaus je nach Aufwand etwa 200 bis 400 Euro.
Der Verbrauchausweis stützt sich auf den bisherigen Energieverbrauch der Bewohner. Er basiert auf mindestens drei aufeinander folgenden Heizkostenabrechnungen. Den Verbrauchsausweis gibt es bereits für weniger als 50 Euro.

> Broschüre "Der Energieausweis für Wohngebäude" (pdf-Download, 185 KB)
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