Vom Heizkraftwerk in Ihre Steckdose
Gemeinsam mit unseren Partnern und Beteiligungsgesellschaften versorgen wir die rheinische Region mit Strom. Das Gebiet reicht vom Erftkreis im Westen bis weit ins Bergische Land im Osten, von Langenfeld im Norden bis an die südliche Spitze Nordrhein-Westfalens.
Für eine sichere, zuverlässige und umweltschonende Stromversorgung setzen wir auf Eigenerzeugung und Beschaffung. Rund ein Drittel des Stroms produzieren wir in eigenen Heizkraftwerken, die übrigen Anteile beziehen wir von Vorlieferanten und über Stromhandel an der Leipziger Strombörse (European Energy Exchange).
Der Weg des kölschen Stroms
Bei der Eigenerzeugung setzen wir schon seit Jahrzehnten auf die gleichzeitige Gewinnung von Strom und Wärme in einer Anlage – die Kraft-Wärme-Kopplung. Unsere fünf Heizkraftwerke befinden sich in der Kölner Innenstadt sowie in Merheim, Junkersdorf, Merkenich und Niehl.
Den in den Heizkraftwerken erzeugten Strom speisen wir in das weit verzweigte Leitungsnetz ein. Bis er bei Ihnen zu Hause ankommt, durchläuft er mehrere Stationen: Mit einer Spannung von 110.000 Volt (Hochspannung) gelangt der Strom in die Umspannwerke. Dort wird er auf 10.000 Volt (Mittelspannung) herunter gespannt und zu so genannten Ortsnetzstationen weitergeleitet. Da erfolgt erneut eine Absenkung. Mit den haushaltsüblichen 230 Volt legt er schließlich die letzte Strecke bis zu Ihrer Steckdose zurück.
Unsere Fachleute in der Leitstelle überwachen und steuern im Auftrag der Rheinischen NETZGesellschaft das Stromnetz Tag und Nacht mit moderner Computertechnik. Ist die Versorgung einmal kurzfristig unterbrochen, ist unser Entstördienst rund um die Uhr erreichbar und – falls notwendig – ein Einsatzteam mit dem mobilen Entstörfahrzeug sofort zur Stelle.
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