Ob Neubau von Photovoltaikanlagen in Köln oder Beteiligung an einem Solarthermiekraftwerk in Spanien – die RheinEnergie nutzt immer häufiger die Kraft der Sonne.
Mit der Beteiligung an der 50-Megawatt-Solarthermieanlage „Andasol 3“ im südspanischen Andalusien, investierte die RheinEnergie Mitte 2009 erstmals im großen Stil in die Sonnenenergie. Seit September 2011 ist die Anlage am Netz und garantiert eine zuverlässige Stromversorgung – selbst nach Sonnenuntergang. Dank eines Wärmespeichers kann „Andasol 3“ auch nachts die tagsüber gespeicherte Sonnenenergie bis zu acht Stunden in Strom umwandeln. Insgesamt lassen sich so etwa 60.000 Haushalte versorgen. Der Anteil der RheinEnergie alleine führt zu einer Ersparnis von circa 12.500 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.
Ein weiteres attraktives Solar-Projekt, an dem sich der regionale Energieversorger beteiligte, ist der Bau einer fußballfeldgroßen Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Cargo Service Centers am Flughafen Köln/Bonn. Sie erzeugt mit 1.685 Modulen genug Strom, um etwa 110 Kölner Haushalte emissionsfrei mit Energie zu versorgen. Rund 135 Tonnen CO2 sparen die Betreiber Energiebau Solarstromsysteme GmbH und die RheinEnergie mit dieser Anlage ein.
2010 startete die RheinEnergie den Betrieb einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 530 Kilowatt auf dem Dach der Kompostierungsanlage, die die Kompostierung und Verwertung Gesellschaft Köln (KVK) betreibt. Die Module erzeugen 480 Megawattstunden Sonnenstrom pro Jahr und sparen somit 240 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ein. Damit wird in Köln-Niehl klimaschonender Strom für rund 160 Kölner Haushalte produziert.
Im Jahr 2011 wurden mit den Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Abfallwirtschaftsbetriebe, des Eis- und Schwimmstadions Lentpark und des Westdeutschen Rundfunks in Bocklemünd drei neue Photovoltaik-Anlagen in Betrieb genommen. Die Anlagen erzeugen rund 510 Megawattstunden Sonnenstrom pro Jahr, können damit rund 170 weitere Kölner Haushalte mit Strom versorgen und sparen rund 255 Tonnen Kohlendioxid ein.
Unter dem Motto „Solarenergie macht Schule“ bezuschusste die RheinEnergie außerdem insgesamt 24 Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren und anderen Bildungseinrichtungen rund um Köln. Das Ergebnis: etwa 315.000 Kilowattstunden klimafreundlicher Strom und ein positiver pädagogischer Effekt. Denn die Anlagen eignen sich hervorragend dazu, Schülern das Thema „Energie und Klimaschutz“ näher zu bringen.
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