Mit der Verlegung neuer Hausanschlussleitungen sind höhere Investitionen erforderlich. Dank des Förderprogramms der RheinEnergie können so auch mehr kleinere Projekte umgesetzt werden.
Durch die Fördermittel aus dem Programm Energie & Klima 2020 konnten wir in der Kölner Innenstadt, wo bereits eine mehr als 50-prozentige Abdeckung des Heizwärmebedarfs durch Fernwärme besteht, neue Kunden hinzugewinnen. Viele Eigentümer von Immobilien mit einer relativ geringen Wärmeleistung, für die ein Anschluss ansonsten nicht wirtschaftlich ist, profitieren davon besonders.
Parallel zum Rhein haben wir im Zuge des Anschlusses der "Cologne Oval Offices" 750 Meter neue Fernwärmeleitungen verlegt, um bei Bedarf neue Kunden im Stadtteil Bayenthal zügig ans Netz anbinden zu können. Schnell hat sich gezeigt, dass dies der richtige Weg ist: Der Wohnpark Bayenthal ist einer der ersten Neukunden, den wir im Contracting gewinnen konnten.
Auch entlang der Vorgebirgstraße und ihrer Parallelstraßen in Köln-Zollstock liegt nun bereits eine rund zwei Kilometer lange, neue Hauptversorgungsleitung. Für das neue Wohn- und Gewerbegebiet, das auf dem ehemaligen DuPont-Gelände auf rund 50.000 Quadratmetern entsteht, beginnen in Kürze die Bauarbeiten. Die RheinEnergie wird den verantwortlichen Wohnungsgesellschaften eine Gesamtwärmeleistung von über einem Megawatt zur Verfügung stellen. Damit lassen sich mehr als 250 Wohneinheiten versorgen. An das Fernwärmenetz angeschlossen wird auch das Gelände des ehemaligen Kinderheims in Sülz sowie das Gebiet der ehemaligen Reiterstaffel an der Gaedestraße in Marienburg.
