Montag bis Freitag: 7.00 bis 20.00 Uhr
Samstag: 9.00 bis 16.00 Uhr
(6 ct/Anruf aus dem deutschen Festnetz; max. 42 ct/min aus den deutschen Mobilfunknetzen)
Die IAWR Internationale Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet vertritt als Dachorganisation ihrer Mitglieder, der
etwa 120 Wasserwerke aus den sechs Anrainerstaaten Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden. In diesem Gebiet sind etwa 30 Millionen Menschen für die Trinkwasserversorgung auf das Wasser des Rheins, seiner Nebenflüsse sowie der Seen in seinem Einzugsgebiet angewiesen.
Die IAWR fühlt sich einer nachhaltigen Wasserwirtschaft verpflichtet. Ihr Ziel ist es, den Rhein, seine Begleitgewässer und die Voralpenseen so zu schützen, dass die Gewässerqualität es erlaubt, mit ausschließlich natürlichen Aufbereitungsverfahren Trinkwasser zu gewinnen.
Auf Initiative der IAWR wurde im Juli 2008 das Donau-, Maas- und Rhein-Memorandum 2008 erarbeitet. Dieses Memorandum greift die Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie auf und enthält neben den Grundsätzen für nachhaltiges wasserwirtschaftliches Handeln auch konkrete Forderungen und Zielvorstellungen für die Gewässergüte.
Aufgrund der Zusammenarbeit mit den Flussgebietsarbeitsgemeinschaften IAWD (Internationale Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Donaueinzugsgebiet) und RIWA Maas (Vereinigung der Maas-Wasserbetriebe) wird dieses Memorandum nun von rund 160 Wasserversorgungsunternehmen in 17 Ländern im Interesse von mehr als 103 Millionen Menschen in Europa mitgetragen.
Die Präsidentschaft der IAWR nimmt zurzeit der Niederländer I. R. Martien den Blanken, PWN-Velserbroek, gleichzeitig Präsident der RIWA, wahr. Geschäftsführer ist Dr. Matthias Schmitt von der RheinEnergie AG.