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Dat Wasser von Kölle es jot. Mit diesem Slogan warb die damalige GEW Ende der siebziger Jahre für ein Lebensmittel, das schon immer besser war als sein Ruf - auch wenn die Bläck Fööss in ihrem Evergreen die Zeile aufnahmen und inhaltlich ordentlich parodierten.
Dass Trinkwasser ein hochwertiges und gutes Lebensmittel ist, ist jetzt in einem Bericht nachzulesen, den Bundesgesundheitsministerium und Umweltbundesamt aktuell veröffentlicht haben. Der Bericht umfasst die Jahre 2008 bis 2010. Jochen Flasbarth, UBA-Präsident, wird in einer Pressemeldung wie folgt zitiert: „Trinkwasser in Deutschland kann man ohne Bedenken zu sich nehmen. Die qualitativen Eigenschaften bekommen nach wie vor ausschließlich Bestnoten.“
Das gilt auch für das Kölner Wasser. Es stammt aus Förderbrunnen ausschließlich auf Kölner Stadtgebiet. Insbesondere linksrheinisch ist es reich an Mineralstoffen wie Magnesium und Calcium. Was für den menschlichen Organismus gut ist, zeigt an Badezimmerarmaturen und Kaffeemaschinen als "Kalk" leider auch unerwünschte Folgen.
Zum überwiegenden Teil kommt reines Grundwasser zum Einsatz. Da die Kölner Bucht geologisch wie eine gigantische Schüssel wirkt, lässt sich das Wasser am einfachsten an deren tiefsten Punkt fördern. Deswegen stehen einige Brunnenanlagen rund 500 Meter vom Rheinufer entfernt und fördern sogenanntes "Uferfiltrat". Das ist dem Rhein zufließendes Grundwasser; je nach Wasserstand mischt es sich zu einem geringen Teil mit Wasser, das aus der Flussmitte in den Untergrund versickert ist und auf einem fünf Wochen langen Weg zum Brunnen von Mikroorganismen, Sand und Kies wie in einem riesigen Filter gereinigt wird.
Presseinformation des Umweltbundesamtes zur Wasserqualität in Deutschland.